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Gothamites - Infos zu Batman und seiner Stadt

Blackgate
 

Blackgateprison, neben dem Arkham Asylum die wohl wichtigste Verwahrungsstädte für die schier endlosen Herrschaaren der Feinde des dunklen Ritters.

Aber anders, als das Arkham Asylum, ist Blackgate keine psychiatrische Anstalt, sondern eine normale, amerikanische Strafanstalt, in der, der Alltag der Insassen nicht durch Therapie und Pflege, sondern durch Arbeit und Gewalt bestimmt wird. Bei den Häftlinge handelt es sich schließlich nicht um Geisteskranke, die durch intensive Pflege und eine angemessene Therapie eine Chance auf Heilung haben, sondern um verurteilte Verbrecher, die man mit Drill und Disziplin wieder in die Gesellschaft einzugliedern versucht.

Die Geschichte Blackgates ist eng an die des berühmten amerikanischen Gefängnisses Alcatraz, in dem solche prominenten Gangster wie Al "Scareface" Capone, der "Birdman" Robert Stroud und George "Machine Gun" Kelly (Verbrecher mit eigentümlichen Spitznamen sind also nicht nur in Comics an der Tagesordnung) einsaßen, angelehnt.

Blackgateprison ist, wie Alcatraz, ein Hochsicherheitsgefängnis, das auf einer Insel im Zentrum des Gotham (bzw. San Francisco) Bay errichtet wurde, der mit seiner heimtückischen Strömung und der meilenweiten Distanz zum Festland das größte Fluchthindernis darstellt. Blackgates Spitznahme "Stonegate" ist Alcatrazs Rufnamen "The Rock" nachempfunden, der auf der Sandsteinstruktur der Felseninsel beruht.

Lage: Mehrere Meilen südöstlich von Bristol (vgl. Karten Batman 41 und Sonderband 3) in der Bucht von Gotham. Geschichte: Bis ins 19. Jh. war Blackgate Island, wegen seiner unvorteilhaften Beschaffenheit, von Menschen ungenützt geblieben: Vegetation gab es nur sehr wenig. Mit Ausnahme von etwas Grass und Moosen war die Insel immer kahl, die Lebensbedingungen auf dem harten Stein denkbar schlecht.

Nachdem Gotham in den 1850ern seine Stellung als wichtigstes Handelszentrum im Osten der USA etabliert hatte, beschloss man, den Seefahrern die Fahrt durch die Gothambay zu erleichtern, indem man einen Leuchtturm auf, der oft in Nebel gehüllten, Insel Blackgate errichtete, den auch die Wahlfänger aus Blüdhaven zur besseren Orientierung auf See nutzten.

Während des amerikanischen Bürgerkrieges wurden mehrere Batterien von weitreichenden Kanonen, bombensichere Unterkünfte und Lager und eine Zitadelle auf der Insel befestigt um den Hafen gegen Angriffe auf dem Seeweg schützen zu können.Nachdem die Insel zur Verteidigung der Bucht überflüssig geworden war, wurde sie vorübergehend als Militärgefängnis benutzt.

Die große Depression in den späten 20ern und frühen 30ern führte auch beim Verteidigungsministerium zu Einschränkungen - die Garnison auf Blackgate fiel den Einspaarungsmaßnamen zum Opfer und wurde aufgelöst. Zur selben Zeit erfuhr die ganze Nation einen Anstieg an Verbrechen.

Gefördert durch den illegalen Alkoholverkauf und die geheimen Bars der Prohibitionszeit, wandten sich die Gangs und Mobsteers gewalttätigeren Verbrechen zu: Überfall, Kidnapping, Mord und Erpressung. Gotham als Hauptstadt des Verbrechens war geboren.Kühne Ausbruchsversuche, Bandenmorde und Massenunruhen bedrohten den geordneten Gefängnisbetrieb. Die Sicherheit wurde durch immer neue Ausbrüche und Befreiungsaktionen in Frage gestellt.

Gotham - Stadt der Extreme - auch in dieser Beziehung. Man benötigte eben mehr als nur ein normales Gefängnis.Unter dem Druck der Öffentlichkeit war die Stadt dazu gezwungen sich nach einer Alternative umzusehen: Man benötigte eine Strafanstalt, deren Sicherheit über jeden Zweifel erhaben war. Von der die Flucht noch nicht mit Freiheit gleichzusetzen war.

Es war fast zu gut um war zu sein, daß ein solches Gefängnis, nämlich Blackgate, zu dieser Zeit von der Bundesregierung aufgegeben werden sollte. Nachdem die Anlage vom Verteidigungs- an das Justizministerium übergeben worden war wurde sie, unter hohem finanziellen Aufwand, renoviert und modifiziert. Mitte der 30er öffnete Blackgateprison schließlich seine Pforten - ein Symbol der Sicherheit des einfachen Bürgers.

Allein der Gedanke an Flucht schien absurd, denn wer die Insel verlassen wollte musste nicht nur an gut ausgebildeten Wachen und, für die damalige Zeit, hochmodernen Sicherheitsanlagen vorbei, sondern auch eine meilenweite Strecke durch die Bucht schwimmen - bei einer Strömung von 12 Meilen pro Stunde und eisigen Wassertemperaturen. Der einzige Weg auf die und von der Insel weg waren die Boote mit denen das Personal hin- und herpendelte.

Aber die Jahre zogen nicht spurlos an Blackgate vorbei - der Zahn der Zeit begann immer Stärker an den alten Gemäuern zu nagen - aber die Stadt musste haushalten,so wurden auch an Gothams ehemaligem Vorzeigeprojekt drastische Einspaarungen vorgenommen. Indessen begann die Welle des Verbrechens in Gotham aber nicht etwa zu verebben, im Gegenteil, gleichermaßen zum Zerfall der Anstalt stieg die Zahl der Häftlinge weiter an.

Mitte der 70er war Blackgate so hoffnungslos überfüllt, daß der Staat die Direktion zwang, zusätzlich zu den 9 bestehenden Zellblöcken, einen Zehnten auf einer schwimmenden Plattform (vergleichbar mit dem schwimmenden Kraftwerk, das Bane in Batman Sonderband 4 kapert) zu errichten, der ursprünglich nur eine vorübergehende Lösung darstellen sollte, aber bis heute besteht.

Heute hat sich Blackgates finanzielle Lage zwar wieder etwas verbessert, (so wurde z.B. ein hochmodernes Kameraüberwachungssystem eingerichtet), das Budget ist aber weiterhin sehr beschränkt

So beträgt die Zahl der Häftlinge mehr als das 8fache der Zahl der Wachen, außerdem die Anstalt ist eine Hochburg für Ratten und sonstiges Ungeziefer und der Zustand der Gemäuer ist erbärmlicher denn je...

Der Alltag der Häftlinge: Der Alltag der Häftlinge wird vornehmlich durch Arbeit bestimmt, die in der Trostlosigkeit und Langeweile der Tage Privileg und nicht Strafe darstellt. Sie werden entsprechend ihren Fähigkeiten zur Arbeit in der Wäscherei, Bibliothek, Putzkolonne, Küche oder Krankenstation eingeteilt, wobei einige Häftlinge wie z.B. der Brandstifter Firefly besonders streng überwacht werden müssen, da sie selbst so primitive Materialien, wie Essigreiniger,als Waffe benutzen können. Ausgewählte Häftlinge dürfen auch in Werkstätten und Fabriken auf der Insel arbeiten.

Als Teil eines Rehabilitierungsprogramms wird den Gefangenen auch die Möglichkeit geboten, während ihres Aufenthaltes in Blackgate einen "ehrlichen "Beruf zu erlernen, um sich nach Ablauf ihrer Haftstrafen wieder besser in die Gesellschaft integrieren zu können. Ein weiterer Teil des Programms ist das regelmäßige Treffen zum Gespräch in der Gruppe, wo die Insassen untereinander und mit einem Psychologen über ihre Probleme sprechen können.

Die restliche Zeit verbringen die Gefangenen in ihren Zellen, die, je nach Aggressivität und Gefährlichkeit der einzelnen Insassen von 1 - 4 Personen bewohnt werden. Die Ausstattung der Zellen ist einfach: ein Bett (in Gemeinschaftszellen Doppelbetten), ein Stuhl, ein Regal für persönliche Gegenstände, ein Waschbecken und eine Toilettenschüssel. Purer Luxus im vergleich zum Todestrakt und dem REHA - Block ! Diese, "der Hölle am nächsten" (wie die Gefangenen sie nennen) gelegenen Blöcke liegen im untersten Teil von Blackgate.

Der sterile Todestrakt ist, wie der Name schon sagt, der Block, in dem die zum Tode verurteilten auf ihre Hinrichtung durch die Giftspritze oder den elektrischen Stuhl warten.

Beim REHA - Block handelt es sich um einen kleinen, tief in den Fels geschlagenen, Trakt mit Dunkelzellen. Da in Blackgate noch immer das Prinzip von Handlung und Strafe praktiziert wird, werden die Gefangenen, die, etwa durch eine Mord oder eine Prügelei oder einen Aufstand, unangenehm auffallen, in diesen furchtbaren Block verbannt.

Die Dunkelzellen stellen eine besondere Tortur dar, da die Häftlinge dort - oft für Wochen oder Monate - ohne sozialen Kontakt, bei völliger Dunkelheit und ohne jede Beschäftigung, eingesperrt sind. In den meisten Fällen hat das eine solch abschreckende Wirkung, daß die Gefangenen sich, wieder im normalen Vollzug, zu wahren Musterhäftlingen entwickeln.

Ihre Freizeit dürfen die Häftlinge in Gemeinschaftsräumen, in denen ihnen u.a. die Möglichkeit geboten wird, zu lesen und Karten oder Tischtennis zu spielen, oder auf dem Hof, dort finden auch von Zeit zu Zeit sportliche Wettkämpfe (z.B. in Basketball) statt, verbringen. Wie in jedem Gefängnis gibt es auch in Blackgate viele Auseinandersetzungen der Häftlinge untereinander oder mit den Wärtern, bei denen es natürlich eine große Zahl von Verletzten gibt.

Zieht man noch die miserablen hygienischen Bedingungen vieler Zellen hinzu, so wird jedem sichtbar, daß eine gut ausstaffierte Krankenstation ein absolutes Muss für Blackgate ist. Die bestehende Station besteht aus einem Krankensaal mit mehreren Betten und einer Praxis in der, sowohl Routineuntersuchungen als auch Notoperationen durchgeführt werden können.

Besuche auf der Krankenstation, auch durch simulierte Krankheiten, erfreuen sich bei den Gefangenen besonderer Beliebtheit, da sich so die Möglichkeit bietet, an Drogen zu gelangen. Zudem bietet die Krankenstation den wohl beten Ausgangspunkt für eine erfolgreiche Flucht...

Besuch: Zu den wenigen Privilegien der Häftlinge zählt das, auf Familienangehörige und Rechtsbeistand beschränkte, Besuchsrecht. Da die Privatgespräche nicht überwacht werden dürfen, nutzen viele Insassen die Gelegenheit um ihren Einfluss außerhalb von Blackgates Mauern weiterhin geltend zu machen (Beispielsweise Damon Shurgues Mordauftrag in Batman 31).

Die Häftlinge untereinander: Wörter wie Respekt, Gehorsam oder Vertrauen gegenüber den anderen Häftlingen sind den Meisten natürlich fremd und wenn man sich Mal jemandem unterordnet, dann nur zu seinem persönlichem Vorteil, dennoch haben sich Folgende Leute verstärkt als Anführer der Masse hervorgehoben:

1. Der russischen Superkiller KGBeast. Dem mit Abstand stärksten Insassen von Blackgate "dienen" mehrere Insassen, die sich so einen mächtigen Beschützer gegen die übrigen Gefangenen erhoffen.

2. Den Cluemaster Arthur Brown, ein Anführertyp der sowohl körperlich, als auch geistig zu den fittesten Häftlingen gehört. Brown gehört nicht zu der Art Mensch die sich ihre Stellung erkämpfen müssen, er wird einfach von den anderen zum Chef propagiert.

3. Bane, während seines kurzzeitigen Aufenthaltes auf Blackgate war Bane der unumschränkte König der Gefangenen, eine perfekte Symbiose aus Kraft und Intelligenz, der sich selbst Beast schnell beugte. Nach seiner Flucht hielten sich die Gefangenen wieder an ihre alten Führer.

Folgende Insassen genießen ebenfalls eine besondere Stellung:
1. Der Ratcatcher, Otis Flanagan. Otis ist das Verbindungsglied der Insassen untereinander. Er hat den Ratten im Gefängnis Codes beigebracht, so daß die sie in der Lage sind seine geschriebenen Botschaften - "Ratogramm" - durch die Luftschächte und Abflußrohre in jede einzelne Zelle von Blackgate zu transportieren. Otis Einfluss in Blackgate wird besonders deutlich,wenn man bedenkt, daß er der wohl einzige Sträfling der Welt ist,der ein Telefon in seiner Zelle hat (vgl. Final Night)
2. Shoppie, ein fettleibiger Verbrecher, der in seine Zelle in einen, von der Gefängnisleitung genehmigten, Kiosk umgewandelt hat, in dem er Zeitschriften, Tabak und weitere in Blackgate sehr begehrte Waren an den Mannbringt.

Die letzten Jahre: In Vegance of Bane 2 (Text: Chuck Dixon; Zeichnungen: Graham Nolan; dt. Batman Sonderband 3, Dino) von 1995 wird Blackgate erstmalig etwas genauer, aus der Sicht von Erzoberschurke Bane betrachtet:
Nach seiner Niederlage gegen Ersatzbatman Jean Paul Valley leidet Bane unter dem Venomentzug.Körperlich ist er zum Wrack verkommen, geistig zumindest resigniert.

Zu allem Überfluss will KGBeast auch noch seine Überlegenheit gegenüber Batman verdeutlichen, indem er den Mann bricht, der seinen Nemesis besiegte.Die Reste des Mannes, der Batman brach, haben nicht den Hauch einer Chance.Bane erwacht in der Krankenstation, wo er einige neue Freunde gewinnt.

An dieser Stelle wird ziemlich deutlich, welchen Anteil Batman an der Füllung der Anstalt hat, denn kaum hat Bane einen ersten (sieht man Mal von Beasts "Besuch"in einer von Banes ersten Haftnächten ab) Kontakt mit anderen Häftlingen, so wird ihm auch schon Lob und Anerkennung von allen Seiten zuteil.

Wieder dem normalen Vollzug überstellt, faßt Bane einen Plan: Um zur alten Stärke zurückzufinden, zwingt er den Direktor, ihn ins "Loch", den REHA - Block, zu überstellen, indem er einen Mithäftling ermordet.

Direktor Zehrhard zeigt hier seine ganze Härte und lässt Bane ganze 6 Monate wegsperren.Dieser nutzt die Abgeschiedenheit des Blockes, um sich körperlich wieder in Topform zu bringen und seine Flucht zu planen.(Hier wird besonders deutlich mit welchem Einfallsreichtum die Insassen sich über die Sicherheitssysteme und Regeln Blackgates hinwegsetzen - der Ratcatcher versorgt Bane nämlich mit allem Notwendigen per Ratogramm.)

Nach 6 Monaten wird er erneut dem regulärem Vollzug überstellt. Nachdem er sich bei KGBeast "revanchiert" hat, beginnt Bane mit der Ausführung seines Plans:Zunächst fordert er Blackgates Arzt auf, ihn wegen Vitaminmangels in die Krankenstation zu verlegen, andernfalls würde er sich bei seinem Anwalt beschweren.

Mit Hilfe seiner neuen Freunde Ratcatcher, Galvan und KGBeast gelingt es Bane, die Bucht zu erreichen. Nun vollbringt er das Unmögliche: Er besiegt das Meer und erreicht das Festland (Übrigens: Auch bei seiner Flucht von Alcatraz, Blackgates Realweltgegenstück, gelang es 1962 einem Insassen, einem gewissen John Paul Scott, die Bucht zu durchschwimmen. Aber anders als Bane erreichte er das Ufer mehr tot als lebendig und war nicht in der Lage seine Flucht fortzusetzen - eben der Unterschied zwischen Dichtung und Realität).

Hier setzt Batman: Blackgate (Text: Chuck Dixon; Zeichnungen: Joe Staton; bislang nicht auf deutsch erschienen) von 1997 inhaltlich an: Ermutigt durch Banes erfolgreiche Flucht arbeitet eine Gruppe von Häftlingen um den Cluemaster daran, die Insel ebenfalls frühzeitig zu verlassen.

In Gotham teilt Batman indessen James Gordon mit, daß er Gerüchte über einen geplanten Großausbruch aufgeschnappt hätte und beabsichtige, sich in die Höhle des Löwen selbst zu begeben.

In der folgenden Nacht erreichen drei neue Bewohner Blackgate-Island: Der neue Wärter Herrara, ein wichtiger, vermummter Zeuge gegen die Blackmaskgang (Joe Rabbit ?), dessen Identität selbst den Wärtern nicht bekannt ist und ein Schwerverletzter, dessen ganzer Körper in Bandagen gewickelt ist.

Während der Maskierte direkt in den REHA- Block und der Verletzte auf die Krankenstation verlegt werden, lernt der neue Wärter Direktor Zehrhard kennen. Dieser macht Herrara mit allem Wissenswerten über seinen neuen Arbeitsplatz vertraut.

Dabei erfährt man u. a. von Blackgates Mangel an Personal und der derzeitigen Nutzung der schwimmenden Zellenplattform als Unterkunft für die nicht aggressiven Insassen. Noch in der selben Nacht beginnen die Sträflinge ihren Plan in die Tat umzusetzen: Dragoncat hat die Aufgabe "Ausrüstung" (Putzmittel usw. !) für Firefly von seiner Arbeit in der Wäscherei mitzubringen, scheitert aber, da er wegen einer Begegnung mit einem "alten Bekannten" gezwungen ist, zu fliehen.

Bei seinem nächsten Einkauf wird Cat von einigen "Freunden" begleitet. Zusätzliche Probleme ergeben sich, als Batman zusätzlich zum unvermeidlichen Handgemenge auch noch vom Wachdienst auf einem Überwachungsmonitor entdeckt wird.

Während Dragoncat sich und eine weitere im Dunkeln unkenntliche Person als Gefangene in einem alten Brunnenschacht wiederfindet, beschließen Cluemaster und Beancounter, sich des Problems Batman entgültig zu entledigen und gleichzeitig ihren Fluchtplan auszuführen.

Beancounter hat die Theorie, daß nur drei Männer in Blackgate (siehe oben) Batman sein können: Einen Unfall auf der Krankenstation und einen toten Wärter später ist das Chaos riesig und, nachdem Firefly mit allem nötigem versorgt ist, komplett. Ein perfekt inszeniertes Feuer bricht im Hochsicherheitstrakt aus und greift auf das gesamte elektrische System über (wodurch die Gefahr besteht, daß es jederzeit irgendwo wieder ausbricht).

Sämtliche Häftlinge (auch die Insassen des REHA - Blocks, wo sich ein letzter "Unfall" ereignet) werden in den schwimmenden Zelltrakt evakuiert. Einer der Trigger Twins (fragt nicht, welcher) beendet die Vorbereitungen, indem er in einen vergessenen Tunnel (den Cluemaster auf einer alten Karte entdeckt hat), aus Blackgates Zeit als Armeestützpunkt (siehe oben), hinabsteigt und mit einer Taschenlampe Morsesignale an einen Helfer außerhalb von Blackgate sendet: Captain Fear.

Batman kommt zu spät um zu verhindern, daß die Häftlinge die Wärter überwältigen und die Kontrolle über die Plattform übernehmen. Der Pirat schleppt die Plattform mit seinem neuen Kanonenboot ein Stück Richtung Festland, überläst sie schließlich aber sich selbst und flieht. Indessen tobt auf der führerlosen Plattform der Kampf zwischen dem dunklen Ritter und den Ausbrechern.

Als Batman gegen die Masse zu unterliegen droht, spielt er seinen letzten Trumpf aus: Der Cluemaster hat den winzigen Fehler gemacht,die Tide (den Wechsel der Gezeiten Ebbe und Flut) zu unterschätzen, Folge: Die Plattform wird unsanft von der Canary (!!!) Werft gebremst und läuft auf Grund.

Während Batman scheinbar spurlos verschwindet, werden die glücklosen Ausbrecher am Strand an Land gespült, wo die Polizei sie bereits erwartet. Zwei Dutzend, darunter Gunhawk und Firefly (das Heft war quasi die Vorgeschichte zu Dinos Batman 27 & 36), werden vermisst...

Anmerkung:
1. Dragoncats Mitgefangener war der übergewichtige Verbrecher Shoppie, den Batman vorübergehend aus dem Verkehr gezogen hatte um dessen Platz einzunehmen.
2. Batmans Kämpfe mit den Häftlingen in dieser Ausgebe veranschaulichen einmal deutlich, wie harmlos die meisten Batschurken ohne ihr Equipment sind, selbst der monströse Steeljacket stellt für den dunklen Ritter keine ernstzunehmende Herausforderung dar.
3. Direktor Zehrhard, der mir vorher mit seiner unfreundlich / aggressiven Art nicht sonderlich sympathisch war,wird hier Mal in ein anderes, humaneres Licht gerückt, beweist sogar, daß er echt Rückgrat besitzt, als ihm sein Verantwortungsbewusstsein gegenüber seinen Untergebenen Anlass genug ist, alle Gefangenen wegen des Mordes an Herrarar ins Loch zu sperren, bis der Schuldige gefunden ist.

Das letzte Kapitel in Blackgates Geschichte dürfte wohl allen bekannt sein, daher geh ich hierauf etwas kürzer ein: In Blackgate - Isle of Men (Text: Doug Moench; Zeichnungen: Jim Aparo) von 1998 erleben wir das "Inferno" aus der Sicht eines zum Tod durch die Giftspritze Verurteilten. Jared Manx Hinrichtung ist auf 0.01 angesetzt. Seine letzten Stunden verbringt er in Gesellschaft seiner Anwältin und einer Nonne, die ihm geistlichen Beistand spenden soll. Er beteuert nachhaltig seine Unschuld am Tod seiner Frau und seiner Kinder.

Um 19.03 bebt die Erde und eine Flutwelle ergießt sich über Blackgate.Der im Keller gelegene Todestrakt wird augenblicklich geflutet. Wie durch ein Wunder wird Manxs Zellentür schwer genug beschädigt, um ihm die Flucht zu ermöglichen.

Anstatt zu fliehen beweist Manx seine Ehrbarkeit, indem er die anderen Zellen öffnet,und somit seine Mithäftlinge vor dem Ertrinken bewahrt.

Im weiteren Verlauf der Story müssen Jared und seine Begleiterinnen sich auf der Flucht vor KGBeast durch die Hallen von Blackgate kämpfen. Inzwischen erreicht Batman die Insel und einige Gefangne fliehen über einen Felsgrat, den das Beben geschaffen hat, zum Festland.

Als der dunkle Ritter das Trio schließlich erreicht, stemmt Jared unter Aufbringung all seiner Körperkräfte eine Felslawine, die KGBeast auf sie hinabgestoßen hat, in die Höhe, um den andern beiden die Möglichkeit zur Flucht zu bieten. Wenig später wird er von den Steinen erschlagen, es ist 0.01.

Das Beben ist vorbei, die Felsbrücke zerstört, über das genaue Ausmaß der Schäden gibt es noch keine Angaben... Anmerkungen: In dieser Ausgabe hat man besonders glaubhaft gezeigt, wie verschieden die Häftlinge sind, anstatt alle als blutrünstige Monster darzustellen oder sie zu Helden aus Not zu machen, reagieren alle verschieden auf die Situation: Während der Mörder Manx sich für seine Mitmenschen aufopfert, beweisen andere wie Beast ihren schlechten Charakter, indem sie den Rachegelüsten gegenüber ihren Wärtern freien Lauf lassen.

Wieder andere wie der Catman nutzen die Lage zwar zur Flucht, bewahren aber noch soviel Anstand, einem Mord nicht tatenlos zuzusehen.

Glaubhaft ist ebenfalls die Charakterisierung der Wärter, die im Alltag oft ihre permanente Anspannung in brutalen Gewaltausbrüchen gegenüber den Häftlingen entladen und sich während des Bebens im Zwiespalt befinden, die gefährlichen Insassen zu befreien oder sterben zu lassen...

Die Zukunft: Um niemandem die Spannung zu verderben werde ich nur soviel verraten: Während "Niemandsland" wird Blackgate, wie ganz Gotham hart umkämpft sein, besondere Rollen werden Nightwing, der selbsternannte Gefängniswärter Lock Up und KGBeast übernehmen.
(zusammengetragen von Rainer Orth)

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