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Batman Begins: Der Batsuit (Making Of)


 

Die Gruppe von Journalisten betritt das Coxtume FX Department, an einem Ständer hängen mehrere Batsuits. Auf einem Tisch liegen Batmans Stiefel, Armschienen und das Hauptstück, die Maske aus Schaumstoff-Latex. Bewacht werden die Batman Spielsachen vom gutgelaunten Day Murch, ausführlich erklärt, wie der neue Suit aufgebaut ist:

"Jedesmal, wenn ich gebeten werde, meinen Job zu beschreiben", beginnt Day, "erkläre ich, dass ich die ganzen Talente repräsentiere, die am Suit arbeiteten, und es sind hier eine Menge Abteilungen vertreten. Ich glaube eigentlich, dass ich die Familie repräsentiere, die am Suit arbeitete und das reicht zurück zum ersten Film. Die Herstellungsweise dieses Suits unterscheidet sich nicht grundlegend von der der anderen, wir machten es nur besser, da wir mehr Zeit hatten. Ich bin nur ein Teil einer Kette, die zurückreicht zu Vin Burnham, der den ersten Suit machte, und Bob Ringwood, der ihn entwarf, und ich denke keiner von uns bestreitet, dass wir diesen Leuten Enormes schulden, wir denken, wir haben einfach heutzutage eine bessere Technik."

Day Murch war bei allen Filmen seit 1989 dabei und hatte seitdem bei jedem der Batsuits seine Hand im Spiel. Sein Wissen zu der ganzen Materie ist so umfangreich, dass man ihn am liebsten über die künstlerischen Fähigkeiten der Costume FX Abteilung erzählen läßt, anstatt ihm irgendwelche Fragen zu stellen.

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"Die Herausforderung war diesmal", erklärt Day, "Christopher Nolans Vision in jener Hinsicht zu erfüllen, wie er die Serie wiederbeleben könnte, vornehmlich, um jedermans Erinnerung an den letzten auszulöschen. Ich weiß, es gab einige Übertreibungen, vor allem beim Kostüm, aber ich denke, das Interessante an dem was Chris tat, war die Rückkehr zu den Grundlagen und er stellte entsprechend die Fragen: 'Wie fing das mit dem Suit an? Wie fing Batman an? Was veranlaßt jemanden, sich als Beuteltier zu verkleiden und in einem Ballungsgebiet gegen das Verbrechen zu kämpfen?' Er führte einige ziemlich überzeugende Begründungen auf, eine Menge bezogen sich auch auf das Kostüm."

Bis jetzt konnten die veröffentlichten Bilder dem Suit nicht gerecht werden. Das Kostüm ist sehr furchterregend. Erst wenn man es selber in Bewegung oder in Großaufnahme sieht, kann es richtig bewertet werden.

"Das Kostüm ist weniger ein glattes, glänzendes Deco-Meisterstück, sondern mehr ein 'Bat to Basis'-Ding, entstanden aus verschiedenen Storylines und Schlüsselerlebnissen in Bruce Waynes Leben. Es ist also mehr aus zusammengetragenen Grundbestandteilen gemacht. Chris ließ sich nicht mit irgendwelchem Schwindel oder Effekthascherei abspeisen. So haben wir gewisse Bestandteile des Kostüms diesesmal in die Handlung eingebunden."

Day führt uns zu den verschiedenen Kotüm-Teilen auf dem Tisch. Als erstes nimmt er die Armschiene und erklärt: "In der Story stammen diese Armschienen aus Butan, sie wurden überarbeitet und etwas vereinfacht und geglättet, aber es ist grundlegend auf die Kampftechnik (im Film) ausgerichtet. Er verwendet diese ganzen Dinge, die er bei seiner Reise aufgegabelt hat."

Er fährt fort und hält Batmans Lederstiefel hoch: "Diese Teile stöbert er bei einem Besuch im 'Dolce's' auf (hierbei handelt es sich anscheinend um einen Witz, den nur Briten verstehen). Und den Anzug findet er, als er sich in der Firma seines Vaters in der Werkstatt herumtreibt. Chris hatte noch weitere bestimmte Ansprüche an das Kostüm. Wir gingen zum Anfang zurück und überdachten alles. Wir sind wieder bei dem eher muskulösen Aussehen der ersten Filme als dem der mehr entwickelten Deco-Technik der späteren Filme."

"Daher bekommen wir die Gelegenheit zu sehen - so ähnlich wie bei dem beschädigten Suit in Batman '89 - was unter der ersten Schicht des schwarzes Anzugs sein könnte und wir deuten an, dass es eine Art Schutzkleidung ist. Es ist kein mechanisches Stück, aber es hat eine Art schützender Schlagfestigkeit. Es verdankt viel der ergonomischen Formkonstruktion, die vor kurzem entwickelt wurde."

Day geht hinüber zu einem Anzug, der genau so aussieht wie der, den Bruce im Trailer schwarz ansprüht. Der Anzug sieht aus, als hätte er eine Art Kettenhemd unter einer durchsichtigen Außenhaut, das gleiche Modell sieht aus, als wäre es mit Airbrush besprüht.

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"Dieser Anzug wurde von einem Mann namens Brian Best entwickelt. Es gibt daran nicht ein Stück, das nicht mit einem kleinen Zahnstocher bearbeitet wurde. Alles an diesem Anzug wurde speziel bearbeitet. Wir hoffen, es vermittelt den Eindruck, dass diese eine Art Militärkleidung ist, die einen bestimmt Zweck erfüllen soll."

Day hält den Anzug für alle sichtbar hoch: "Dieser hier wurde aus verschiedenen Schichten von Urethan gemacht, sodass es tatsächlich beweglich genug ist, um es zu tragen. Wir sehen den ersten auf einem Ständer in einem Schrank und später sehen wir ihn Bruce tragen. Kurz darauf sehen wir, wie Bruce ihn ansprüht, so bekommen wir den bekannten schwarzen Anzug, den wir kennen und schließlich, unter frenetischen Beifallsbekundungen, sehen wir ihn mit einer Fledermaus auf der Brust."

Day erklärt die Konstruktion des Anzugs: "Wir fertigten ihn in zwei Teilen an. Ich mag es immer, den Anschein zu erwecken, er sei aus einem Stück, keine Ahnung warum, aber wir machten zwei Teile, da es für mich einfacher handzuhaben ist. Wenn wir ihn im Zuge einer Action-Sequenz zurechtbasteln oder Ersatzteile benötigen, da er beschädigt wurde, ist es viel einfacher, nicht gleich einen ganzen Anzug in den Müll zu werfen. Es stecken 12 Wochen Arbeit in einen dieser Anzüge. Es ist sehr wichtig, dass wir diese schnell wechseln oder für eine Aufnahme speziell herrichten können. Wir haben Druckpistolen in diesem Film, wir haben andere Anwendungen (wie Feuer - das benötigt jedoch einen komplett anderen Typ von Anzug). So können wir damit arbeiten, ihn auswechslen, wir können ihn für die nächste Aufnahme bereitstellen. Wir können nicht die ganze Arbeit am Set aufhalten."
ALTERNATIV TEXT FÜR BILDDay lenkt unsere Aufmerksamkeit zu mehreren Neopren Unter-Anzügen, auf denen noch keine Panzerung angebracht ist: "Wir benutzen ein Industrie-Aertex, da ich glaube, obwohl der Anzug heiß und störend ist, dass ich damit hoffentlich das Tragen erträglicher machen kann. Die Jungs tragen das an einen Arbeitstag, der sich in zweimal viereinhalbstündige Sitzungen teilt. Es ist harte Arbeit. Er besteht mehr aus einem pflanzenbasierenden Neopren als einem Neopren auf Petroleumbasis, das noch nicht existierte, als wir mit dem Projekt anfingen.

Dies ist ein super-dehnbares Neopren, es verhält sich nicht ganz so wie das Material eines Nasstaucheranzugs, aber glaubt mir, es ist als würde man den ganzen Tag einen Taucheranzug tragen, und wenn man nicht schwimmt, ist das ein unangehmes Gefühl. Also versuchte ich Bestandteile von Luft und Leichtigkeit einzubauen, damit die Jungs keine Phobie dabei bekommen, es Tag für Tag während intensiver Drehzeiten anzuziehen. Der Basis-Anzug sieht fast aus wie ein Taucheranzug. Danach nahmen wir Schaumstoffteile, dies ist ein weitverbreitetes Standardvefahren - von den Vorlagen machten wir die fertigen Formen, verpaßten ihnen eine Feinpolitur und eine Oberflächenbehandlung - in Handarbeit (wie beim Auto). Dann nahmen wir die Abdrücke ab. Wir haben auf der ganzen Line eine Toparbeit bei den Gussformen geleistet. Technisch ist es eine Herausforderung und so aufregend. Einige der Gussformen sind wie dreidimensonale Puzzle. Der Brustkorb hat über zwei Dutzent Stücke. Die Fledermaus hat eine glatte Oberfläche in der Gussform, während alles andere leicht strukturiert ist. Es ist ein Triumph der Formenbauerkunst. Danach wurden alle Gußnähte abgeschliffen."

"Chris bekam das Aussehen, das er wollte, er war sehr bestimmt und wollte, dass wir diesmal einen matten Anzug haben, ich konnte damit nichts anfangen. Er versuchte es zu erklären und ich versuchte es zu verstehen und ich hatte keine Ahnung, worüber er sprach. Jetzt ergibt es einen Sinn für mich. Wenn man nachts das Verbrechen bekämpft, kann man nicht irgendetwas schimmerndes mit einem gelben Klacks drauf tragen. Dieser Mann ist eine wandelnde Tarnmaschine, was uns nahtlos zur Frage des Capes bringt."

Day hält eins von mehreren Dutzent schwarzen Capes hoch: "Wir entwickelt dies selbst. Es ist eine Kombination aus einem Stoff- und einem Tarnmaterial. Über 900 Quadratmeter des Stoffs (aeronautsiches Qualitätsnylon) wurden elektrostatisch beflockt, dazu diente ein bewährtes Verfahren des Verteidigungsministeriums, das benutzt wird, wenn eine minimale Nachtsicht benötigt wird. Dies wird angewandt, um zu verhindern, mit Sichtgeräten in der Dunkelheit erkannt zu werden. Für mich ergibt es jetzt einen Sinn, warum wir ihn nicht in sechs Meter Gummilaken einhüllen und es hübsch und glänzend gestalten." Day breitet das Cape aus. "Es macht sich gut im Windkanal, bei den Windeffekten, ohne komplitzierte Puppenspielerei. Es nimmt das Aussehen aus den Comics an. Es erzählt wirklich die Story, weshalb wir auch so stolz auf dieses Meisterstück sind."

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Day lobt den Schauspieler, der den Suit trägt: "Wir geben Christian überhaupt keine Chance, da es vorher einige Teile von Batman gab, die nicht mit Neoprene bedeckt waren, das haben wir jetzt behoben. Er bekam Neopren Handschuhe, wenngleich der Kopf immer aus Schaumstoff gefertigt wurde, aber in dem Moment, wo man den Suit anzieht, ist man fast zu 100% in Neopren oder Gummi eingehüllt. Ich habe großen Respekt vor Christian. Er ist ein netter Mann, ein herrlicher Schauspieler und er bewältigte die Herausforderungen, die wir ihm gaben, in einer beeindruckenden Weise und er machte daraus kein Problem, und ich möchte glauben, dass wir während des Prozesses des Films den Anzug verbesserten und ihm eine Starthilfe gaben."

Day freut sich darüber, uns erzählen zu können, dass sie Bale eine etwas einfachere Zeit mit dem Suit verschaffen konnten, als seinen Vorgängern. "Jedes komplette Outfit wiegt 10 Kilogramm (Zum Vergleich: Das Kostüm aus 'Batman' von 1989 wog 31,5 kg). Wir machten ein bißchen was, um es ihm zu erleichtern, die Magie der Technologie. Unser Schaumstoff-Labor, wobei ich sagen muß, dass ich das für den qualitativ besten Schaumstoff in diesem Land halte. Urpsprünglich versuchte ich die Leute davon zu überzeugen, den Schaumstoff in Amerika herzustellen, da die Technik in Amerika sehr beeindruckend ist.Wir haben ein wundervolles Schaumstoff-Labor. Eines der Dinge, mit dem sie schon sehr bald ankamen war, dass eine feste Fassung aus Schaumstoff leichter zu handhaben ist als eine mit ständig weschelnde Tiefen. Wenn Sie über den Brustkorp hier nachdenken, gehen wir von einem Aufbau in der Stärke von 3 bis 4 Zoll geradewegs runter auf Membranstärke rund um die Augen (der Maske). So haben wir eine kleine Schaumstoff-Einlage und wir hatten die brilliante Idee, dass wir den Schaumstoff ausloten könnten. So können wir tatsächlich gekühltes Wasser durch bestimmte Teile des Anzugs pumpen, ohne den Umriss zu verändern. Ohne großes Aufheben kann ich es in den Anzug einführen und Christian damit abkühlen."

Murch erklärt uns den Umfang der Technik mit der die früheren Anzüge bemalt wurden: "Mit der Farbe ist es so, dass sie an der Oberfläche haftet, bis du sie abkratzt und in diesem Fall wird das eher früher als später passieren. Der Anstrich muß auf zwei völlig verschiedenen Untergründen haften, und obwohl das Medium gleich aussieht, benötigen Schaumgummi und Neopren zwei grundlegend unterschiedliche Farben, sie benötigen zwei grundlegend unterschiedliche Lösungsmittel und sie benötigen eine enorme Trockenzeit. Die angestrichenen Anzüge sind meiner Meinung nach regelrechte Albträume. Das ist nichts Ungewöhnliches in den Filmen, weil man versucht, den Leuten Dinge zu geben, die sie überlicherweise nicht sehen und man keine Preise gewinnen würde, wenn man sagt 'Tut mir leid, das ist ein wenig schwierig für mich. Können wir nicht einen Jogginganzug machen?' Meine bevorzugte Oberfläche war immer der polierte Schaumgummi, mein Problem war, dass der Regisseur nicht davon überzeugt werden konnte, dass eine Hochglanz-Oberfläche einen Sinn ergibt. Nach einer riesigen Menge Zeit fanden und entwickelten wir eine Politur, die den Schaumstoff für unsere Bedürfnisse ausreichend versiegelt und ihm einen extrem schwachen Glanz gibt."
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Nick Dudman
Speziell die Maske sieht grimmiger aus als jemals zuvor. Die Ohren sind nicht ganz so lang wie bei der 89er Version, aber beim Betrachten der Ohren von vorne hat der Modellierer einen besonderen furchterregenden Effekt eingebaut, der je nach Blickwinkel immer anders aussieht. Die Maske setzt auch einige Kostüm-Techniken ein, um ein Problem der früheren Masken zu beseitigen - der Schauspieler war nicht in der Lage, seinen Nacken zu bewegen. Auch wenn die Maske nicht ganz so flexibel wie eine Gesichts-Prothese ist, ist sie doch flexibler als die früheren Batman-Masken. Nick Dudman, der bereits für das Lächeln des Jokers in 'Batman' verantwortlich war, stellte dem SFX Makeup Department seine Fähigkeiten für einen ganz besonderen Job zur Verfügung.

"Ich will kein Geheimnis aus der Tatsache machen, das Mr. Nolan tatsächlich zwei Hauptanliegen hatte: eins war die Cape-Situation, die andere die gute alte 'Bat-Bewegung'. Nun, einige von euch lieben sie, aber man muß bedenken, dass jemand erst mal mit den Fehlfunktionen des Kostüms fertig werden muß. Wenn Du jemanden ein Paar Hosen gibts, erwartest man von ihm, dass er in der Lage ist seine Knie zu bewegen. Wir hatten vor, den Kopf zu bewegen und da kam dieser Mann ins Spiel."

Day hebt ein kurzes sechs Zoll langes Stück Schaumgummi an, das in ungefähr acht Bereiche unterteilt ist und daher wie eine Art Rückgrat aussieht."Es ist wirklich eine elastische Rückgratgliederung, welche den Nacken ausfüllt, so dass wir noch die modellierte Form haben, die der Modellbauer wollte. Der Abstand zwischen Christians Nacken und dem Nacken der Form, wenn man eine 1 cm starke Schaumstoff-Fläche hinzurechnet, ist diese Menge (über 4 Zoll) an Schaumstoff. Steckt man es jemandem in den Nacken, ist es fabelhaft für die Touristen-Klasse und es ist sehr gut bei Schleudermomenten, allerdings schränkt es die Bewegungsfreiheit ein. Also zerteilten wir es in diese Rückgratgliederung. Es ist absolut fantastisch, es arbeitet wirklich schön und es behält seine muskuläre Form unterhalb der Außenhaut. Es ist ein sehr wichtiges Teil der Form. Die Rückseite des Schädels und des Genicks können wirklich was kaputtschlagen, und es erlaubt ihm, den Kopf zu drehen und zu bewegen. Er fragte Nolan danach, ob wir es beim nächsten Mal noch verstärken. Nun, wir werden sehen. Viele Dinge mit denen die Leute früher ihre Probleme hatten wurden ausgemerzt. Es geht weiter, es ist nicht auf einer Stelle festgeklebt, da ich denke, das ist mehr, als man von einem Darsteller verlangen kann, weil man ihn komplett ausschließt. Ja er kann hören, aber er kann nicht besonders gut hören."

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Batman kann seinen Kopf drehen
dank Schaumstoff-Rückgrat
Murch schweift kurz etwas ab und sinniert etwas über die Fortschritte der Superhelden-Kostüme nach. "Eine furchtbare lange Zeit ist allein seit dem letzen Batman vergangen. Die Technologie, Arbeitsabläufe, die vorhandenen Materialien haben sich verändert. Die Dinge, die die Leute sehen möchten, wenn sie ins Kino gehen, haben sich verändert. Welchem Batman auch eure Treue gehört, ihr müsst euch damit abfinden, dass jeder Batman, der ab jetzt kommt, mit einem Spider-Man, der eine Menge an Sachen hervorbrachte, die wir erst seit kurzem machen können, verglichen wird. Den Klebstoff, den wir für das Beschichten des Capes benutzten, existierte noch nicht, als wir mit unserer Recherche begannen, um herauszufinden, wie wir das mit dem Cape anstellen. Ich bin sicher es gibt besseres anderes Material als Neopren, ich hatte nur nicht die Zeit, es zu finden. Wir haben viel gesucht. Ich denke, es war für dieses Projekt wichtig, dass ein Grad an Beständigkeit bei den bewährten Punkten bestand, die die Leute mögen und mit denen sie arbeiten."

Als nächstes zieht Day die Aufmerksamkeit auf etwas, das ihn mit besonderem Stolz erfüllt - Das Cape. "Wir reduzierten das Gewicht der Anzüge auf ein Viertel der ersten Anzüge, aber um fair zu sein, ein Großteil dieses Unterschieds zeigt sich darin, dass tatäschlich das Cape nun ein Leichtgewicht gegeüber dem Laken aus Latex oder Wolle ist. Das war damals die Anweisung des Regisseurs, er wollte den kugelsicheren Schutz , er wollte den schweren Look. Wie bei vielen von Tim Burtons persönlichen Ansichten, waren sie weit entfernt von denen eines jeden anderen, aber das ist es, was ihn so erstaunlich macht. Er hat eine Logik, die perfekt arbeitet." Er fährt fort: "Zusätzlich zu den leichten Capes haben wir mechanische Capes, Freiluft-Capes, die mit Luft aufgepumpt werden können, um ihn sehr schnell Form zu verleihen, ihr habt alle die Bilder von Batman gesehen als er die Treppen in der St. Pancras Chambers herunterkommt, das ist ein luftgefülltes Cape; wir haben ein Gleit-Cape mit festen Verstrebungen. Man muß warten, bis man es endlich hochoben auf einen Wolkenkratzer im wehenden Wind sieht, und merkt euch bitte, es wird nicht immer von jemanden aus der Effekte Abteilung zurechtgezogen. Das Cape wird euch wirklich umhauen, es bewegt sich wirklich, es macht wirklich die ganzen Sachen, die ich in den Comis gesehen habe."

Die Tatsache, dass Schaumstofflatex sehr leicht entflammbar ist, veranlassten Murch und sein Team dazu, eine Silikon-Version des Anzug für bestimmte Szenen in 'Batman Begins' herzustellen. Day drückte Paul die Maske der Silikon-Version in die Hand, damit er das Gewicht spüren konnte. "Versuch mal, das einen Tag lang zu tragen", sagteMurch. Es war gewiss schwerer als die Version aus Schaumstofflatex, die sich weich und samtartig anfühlte. "Diese Maske ist aus hochwertigem medizinischen Silikon hergestellt und genau diese war bereits in den Flammen, ob du es glaubst oder nicht."

Zum Schluß holte Murch noch eine Urethan-Gummi Version des Gerätegürtel aus einer Box. Die metallene"Helden"-Requisite wird gerade auf dem Set benötigt. "Diese wurde direkt vom Metallgürtel abgenommen. Bei dem richtigen Gürtel ist die Befestigung (die silbernen Teile des Gürtels) wirklich magnetisch und diese ganzen Stücke (die Abteilungen) hängen tatsächlich an einer magnetischen Schiene. Es ist wirklich ein fabelhaftes Ausstattungsstück. Dies ist nichts hochtechnisches, sondern einfach an ein elastisches Band gebunden. Er hat diese ganzen Fächer und eine dieser Taschen ist wirklich ein Fach für sein eigenes echtes Mikrophon. Beim ihm ist also echt ein Tonanschluss vorhanden."

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(Übersetzung von Paul J Wares Setreport #3 von BoF)



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