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Batman Begins - Setreport


 

Interview mit Larry Franco und Chris Nolan

Larry Franco, ProduzentDie Gruppe wurde von Produzent Larry Franco empfangen. Franco ist kein Unbekannter in der Branche und hatte unter anderen bereits 1992 bei 'Batman Returns' mitgewirkt. Daher konnte er auch sofort erklären, wieviel Batman für Warner Bros. bedeutet, gerade nach dem Desaster von 'Batman & Robin'.

"Das Batman Franchise ist ein großes Geschäft für WB und niemand will daran scheitern. Ich denke, wann immer man einen Film macht, ist man einer großen Belastung ausgesetzt. Keiner von uns geht raus, um etwas zu machen, das den Leuten nicht gefällt. Außer man hat ein derart großes Ego, dass es einem egal ist. Es begann abzurutschen und wir versuchen, es wieder hochzubringen."

Auf die Frage, wie das bewerkstelligt werden solle, insbesondere, da WB's Unternehmungen in dieser Hinsicht seit 'Batman & Robin' nicht besonders erfolgreich verlaufen seien, erwidert Franco: "Ich denke, weil es realitätsbezogen ist. Es ist eine Ursprungsgeschichte. Sie erzählt einem, warum er zu Batman wurde, sie erzählt einem, wie er zu Batman wurde. Sie erzählt einem alle Dinge, die man insgeheim wissen wollte."

Mit Sicherheit hat Batman zu seinen dunklen Wurzeln zurückgefunden, wie wir auf dem Flachbildschirm sehen können. Die Beleuchtung ist düster und zwielichtig und die Nebelmaschine macht offensichtlich Überstunden. "Dies ist kein Rauch für die Beleuchtung, dieser Rauch kommt daher, weil es Ärger in der Fabrik gibt," erklärt Franco

Diese typisch britische Redewendung mit starkem amerikanischen Akzent ausgesprochen zu hören, ist ein wenig seltsam, andererseits sind solche Fremdeinflüsse durchaus ein Thema bei diesem Film, da der überwiegend britische Cast letztendlich durch und durch amerikanische Ikonen verkörpert.

Chris Nolan, Christian Bale, Ken Watanabe"Nun ich denke Schauspieler ist Schauspieler," sagt Franco. "Ein wirklich guter Schauspieler ist ein wirklich guter Schauspieler und ich denke nicht, dass es irgendeinen Unterschied macht, woher sie kommen. Sie wurden aufgrund ihrer Fähigkeiten besetzt, nicht ihrer Herkunft wegen."

Wieder richtet sich unsere Aufmerksamkeit auf den Bildschirm, wo Batman in eine Unterhaltung mit Commissioner Gordon (Gary Oldman) vertieft ist. "Es passiert etwas, über das ich jetzt nicht reden will, aber ihr werdet es noch herausfinden, sobald ihr euch hier umseht", informiert Franco die Presse, "Aber ich will nicht derjenige sein. Wir haben uns alle zu solch absoluter Geheimhaltung verschworen, daß unsere Aussagen nur noch 'Wir wissen gar nichts' lauten.

Ebenso, wie die Geheimhaltung bei diesem Film höchste Priorität hat, ist es auch eine Tatsache, dass das Interesse an dem Film erstaunlich hoch ist, nicht zuletzt wegen der Fans, die eine gewisse Erwartungshaltung einnehmen.

Chris Nolan, RegisseurAuf die Frage, wie Nolan mit dem Druck zurechtkomme, es auch ja richtig zu machen, antwortet der Regisseur während einer kurzen Drehpause: "Der einzige Druck, den ich wirlich spüre, ist die Verantwortung, mit dieser heißgeliebten Symbolfigur umzugehen, daher lastet offensichtlich ein ziemliches Gewicht auf jemandem, der versucht, dies zu verwirklichen."

Es ist schwer zu glauben, daß Warner Bros. Nolan, für den 'Batman Begins' erst der vierte Film ist, mit einem solch enormen Projekt betraut hat. "Als ich aufwuchs, schaute ich eine Menge Blockbuster an und habe immer solche Filme geliebt, die eine ganze Welt erschufen und einem die Möglichkeit boten, aus dieser Welt, in der man sich tatsächlich aufhält, zu entfliehen. Daher ist es eine großartige Gelegenheit, so etwas auch einmal zu versuchen."

Chris bekennt, daß er schon immer den Wunsch hatte, ein Big Budget Spektakel mit einem Film zu veranstalten: "Jaa, ich weiß auch nicht warum; jetzt frage ich mich ständig, warum ich das immer machen wollte. (lacht dabei) Sie haben diesen großartigen Charakter herumsitzen lassen und nichts damit gemacht, seit die vorherigen Sequels gelaufen sind. Ich war einfach sehr an der Idee interessiert, einen Batman Film zu erschaffen, wie es ihn noch nie gab. Der in gewisser Weise der ist, den man als erstes erwartet hätte, der die Ursprungsgeschichte erzählt, den Weg der Person von einem gewöhnlichen Menschen zu Batman."

Auf Christian Bale angesprochen, kommt nur Lob von Nolan, der Bales Arbeitsmoral mit der von Bruce Wayne selbst vergleicht: "Er ist fantastisch, er bringt eine einfach unglaubliche Konzentration mit. Die Sache mit Bruce Wayne ist, dass er über keinerlei Superkräfte verfügt, sondern nur seinen unglaublichen Willen hat. Er ist wirklich nur ein gewöhnlicher Typ. Ich denke, dies ist einer der Gründe weshalb der Charakter als Superheld so attraktiv ist. Christan hat ein unglaubliches Maß an Konzentration und Entschlossenheit, und das ist es auch, was es Bruce Wayne ermöglicht, diese außergewöhnlichen Dinge zu tun. Ich denke, das ist das hauptsächliche Charaktermerkmal seiner Persönichkeit."

Zur unvermeidlichen Frage nach möglichen Sequels merkt Nolan wie folgt an: "Ich konzentriere mich momentan auf diesen einen, aber der Charakter hat eindeutig ein unerschöpfliches Potential, was Geschichten betrifft. Aus genau diesem Grund existiert er auch schon so lange."

Chris Nolan gibt RegieanweisungenDas ist sicher richtig, doch welcher Comic aus den letzten 65 Jahren beeinflusste Nolan am stärksten in seiner Sichtweise auf die Legende: "Es wäre schwierig, sich auf einen bestimmten festzulegen. Eindeutig 'Batman: Year One', Sachen wie 'The Long Halloween', aber ich denke, eine Menge aus den Batman Comics der 70ziger. Die Adams/O'Neil Zeit, eine Periode, in der die Comics sehr von den Bond Filmen dieser Zeit beeinflußt wurden. Es war wirklich diese Periode, die mich anregte, es war ein Stufe verstärkter Realität. Es ist eine wiedererkennbare Welt, eine zeitgenössische Welt und immernoch geschehen außergewöhnliche Dinge darin. Es ist tatsächlich der Versuch, eine erklärbare Ausgangsebene für die ganzen außergewöhnlichen Elemente der Story zu finden."

Nachdem Chris Nolan bedauerlicherweise wieder an den Set gerufen wurde, beantwortete glücklicherweise Emma Thomas, Nolans Ehefrau und Produzentin des Films, die restlichen Fragen: Interview mit Emma Thomas.

(Quelle: Batman on Film - Setreport I)



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