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Am 27. August erscheint 'Batman: Under the Red Hood' auf DVD.
 
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Batman Begins: Review zum 'Batman Begins' Videospiel


'Batman Begins' PackshotGedanken?!
Spiele zu Filmen waren ja noch nie der große Bringer. Zu sehr verließen sich die Macher auf den Namen eines Lizenztitels und warfen eher 08/15 Ware auf den Markt, die Kritiker als auch Fans verärgerte. Auch bei Batman wurden uns bisher (abgesehen von ein paar Ausnahmen) nicht wirklich spielerische Perlen geboten. Aber mit 'Batman Begins' scheint es dieses mal anders. Als ich die ersten Bilder und Videos gesehen habe, dachte ich mir, dass das Spiel recht gut werden könnte, ja vielleicht sogar DAS Beste Batman-Spiel. Auf alle Fälle musste das Spiel bei mir eine sehr hohen Erwartung standhalten. Ob es dem gerecht wurde?


Erster Eindruck
Nach den obligatorischen Titeleinblendungen, gelangte ich endlich ins Hauptmenü. Dort befinden sich zu Anfang keine großen Überraschungen. Abgesehen von der Option 'Bonus', aber dazu komme ich später. Ich habe jedenfalls gleich mal ein 'Neues Spiel' gestartet und aus den drei Schwierigkeitsstufen (von Leicht bis Schwer) 'Leicht' gewählt. Nach einem aus Filmszenen zusammengeschnipselten Vorspann, gelangt man als Batman in die Narrows, in denen Scarecrows Gehilfen gerade dabei sind Beweismaterial zu verbrennen. In diesem kurzen Level, wird man schon mal mit der Grundsteuerung vertraut gemacht und teilt am Schluss das selbe Ende wie Batman im Film.

Nachdem Scarecrow den Dunklen Ritter mit Angstgas besprüht hat, folgt eine Art Rückblende und man findet sich wieder als Bruce Wayne in Ra's al Ghuls Tempel. Hier erklärt uns Henri Ducard noch etwas näher wie wir Bruce und Batman handhaben können um das Böse zu bekämpfen. Man lernt hier wie man hinterrücks Gegner ausschalten oder wie man sie in Angst versetzt um beim Kampf im Vorteil zu sein und hier merkt man schon deutlich das die Steuerung tadellos funktioniert. Diese geht nämlich locker von der Hand und benötigt auch keinerlei Eingewöhnung.

Nach diesem ebenfalls sehr kurzen Level, darf man als Batman die Docks von Gotham unsicher machen und im Grunde beginnt erst hier das eigentliche Spiel. Ein normales Level ist nämlich zum Teil in 3 bis 4 große Abschnitten unterteilt die wiederum mit Checkpoints versehen sind. Auf alle Fälle entfaltet sich ab hier der ganze Spaß am Spiel. Es macht einfach unwahrscheinlich viel Laune eins mit dem Schatten zu werden und nacheinander die Gegner auszuschalten. Aber das geht nicht so einfach wie in so manchen Actiontiteln. Hier ist Strategie und Köpfchen gefragt.


Batman schleicht durch Arkham AsylumBatman, der Schleicher
Batman Begins folgt seinen 'großen Brüdern' wie 'Splinter Cell' oder 'Hitman' und vermittelt uns das taktisches Vorgehen um einiges effektiver als bloßes Rumgekloppe ist. Außerdem ist es auch unbedingt erforderlich das man sich in seiner Umgebung genausten umsieht um mögliche Gegenstände oder Objekte zu finden die einem beim "Erschrecken des Gegners" behilflich sein können. Wenn man nämlich seinem Gegner keine Angst einjagt oder ihn nicht lautlos hinterrücks überwältigt, kann es gut sein das Batman von ein paar Uzi-Schüssen sich bald 'Game Over' melden darf. Ja, ihr habt richtig gehört in Batman Begins segnet man sehr bald das Zeitliche wenn man nicht genaustes vorgeht und aufpasst.

Aber keine Angst, ich empfand das Spiel in keinem Moment als unfair. Es gibt immer eine Möglichkeit sich den Kampf mit seinen Gegnern zu erleichtern. Hat man jedenfalls den bösen Buben endlich Angst eingejagt, muss man schnell angreifen, bevor deren Angst wieder in kurzer Zeit verfliegt. Der Kampf läuft sehr flüssig und in Form von Beat´m Up Spielen ab, die dann außerdem mit fiesen Finish-Moves beendet werden können. Ab und zu kommt es vor das man einen besiegten Gegner auch verhören kann. In diesem Fall wird der Betreffende von Batman am Kragen gepackt und mit gezielten Kopfnüssen oder mit Schlägen in die Bauchgrube zum Reden gebracht, sehr effektiv um den Storyverlauf ins Rollen zu bringen.

Aber das ist noch lange nicht alles, denn was wäre unser aller Fledermausfreund ohne sein Gefährt? Genauso wie im Film darf man als Batman den Tumbler alias Batmobil durch Gotham kurven und a la 'Burnout' gegnerische Fahrzeuge von der Fahrbahn stoßen.


Grafik, Umfang, Spielspaß, Bonus?!
Batmans Waffe ist die AngstEurocoms Batman Begins kann sich grafisch durchaus sehen lassen. Rauch und Schmutz wabert durch zerfallenen Zimmer. Rostige Rohre und Plattformen zieren die düstere Fassade von Gotham City, garniert von eindrucksvollen Lichteffekten. Da lacht das detailverliebte Auge auf! Auch Batman macht eine sehr gute Figur und kann sich blicken lassen. Was besonders gefällt sind die vielen Gegner die sich kein einziges Mal gleichen. Jede Figur hat ein individuelles Erscheinungsbild und wurde ebenfalls mit tollen Animationen belegt.

Das Spiel selbst umfasst eine Reihe von Schauplätzen die entweder als Batman oder als Bruce Wayne erkundet werden können. Unter anderem die schon erwähnten Docks von Gotham, die Narrows, Arkham Asylum, Wayne Manor und noch einiges mehr. Ich hatte jedenfalls im Schwierigkeitsmodus 'Leicht' das Spiel in etwa 6 bis 8 Stunden durch. Meiner Meinung nach also ein ganz passabler Umfang, auch wenn er sicherlich größer hätte sein können...aber dann schon lieber Qualität anstatt von Quantität.

Spielspaß? Der ist enorm, endlich kann man nicht nur Batman spielen, sondern auch Batman sein! Die Kamera macht jede Bewegung mit und erschwert auch nicht das Spielgeschehen. Hat man mal das Spiel komplett durch, wird man merken, dass man einiges in der Option Bonus freigespielt hat. Da wären zum Beispiel fünf Videos über die Entstehung des Spiels in englischer Sprache und englischen Untertitel. Aber auch einige neue Batmankostüme können freigespielt werden oder zwei Batmobil-Missionen, die frei und jeder Zeit gespielt werden können. Abgesehen davon gibt es noch ein kleines Gimmick und zwar kann man als Batman durch Arkham schreiten und in den Zellen seine besiegten Gegner begutachten und deren Geschichte lesen.


Fazit
Da haben die Leute von Eurocom und Electronic Arts eine sehr gute Arbeit geleistet. Batman Begins ist endlich ein Spiel, dass sowohl Fans und auch Zocker zufrieden stellen kann. Besonders hervorzuheben ist noch die deutsche Lokalisierung von Electronic Arts die für die Figuren auch noch die Originalsprecher verpflichtet haben. Aber auch andere bekannte Stimmen sind zu hören. Besonders 'witzig' ist, das man beim richtigen Hinhören auch noch Eberhard Haar (Batman), Christian Stark (Robin/Nightwing) aus der Batman Animated Serie als Handlanger und Hans Sievers (der Jokersprecher in der Batman Animated Serie) als Carmine Falcone erkennen kann. Für mich persönlich ist Batman Begins nicht nur ein überdurchschnittliches Lizenzspiel sondern auch ein ungemein unterhaltsames Spiel an sich.

Ein großes Danke an Eurocom und Electronic Arts!

So, und jetzt werde ich das Spiel in der Schwierigkeitsstufe 'Schwer' zocken.

[Tobi]
zur Produktbeschreibung


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