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Am 27. August erscheint 'Batman: Under the Red Hood' auf DVD.
 
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The Dark Knight: Fan-Feedback & Reviews


 

Das halten die Fans von 'The Dark Knight.

Wenn auch Du uns Deine Meinung zum neuen Batman-Film mitteilen möchtest, nutze unser Kontaktformulr. Wir freuen uns darauf und werden Deine Meinung/Feedback auch an Warner Bros. weiterleiten. :)
 


Diese Meinung enthält SPOILER !!!

Der Film fing großartig an, war durchweg spannand und actiongeladen und hielt zwischendurch auch einige Überraschungen bereit!

Christian Bale war wieder fantastisch düster – er ist einfach der bislang beste Batman! Auch die Darstellung des Jokers von Heath Ledger war brillant: faszinierende Balance zwischen böse und durchgeknallt! Zwei Stunden lang großartiges Kino - dann ein absolut enttäuschendes Ende!

War es wirklich nötig, noch auf die Schnelle einen weiteren Bösewicht einzubauen? Zuviel der Bösen hat schon Spiderman 3 geschadet. Es wäre besser gewesen, das Ende offen zu lassen und das Ganze in einem weiteren Film ausgereifter zu präsentieren. Absolut unnötig war am Ende die Verunglimpfung Batmans. Er bleibt trotzdem unser Lieblings-Superheld!. Wie dem auch sei: ein absolutes Muss für Fans von Superheldenfilmen!

[Liesl]

 

Der mit Abstand beste Film über den Dunklen Ritter!
Und aus meiner Sicht einer der besten Filme dieses Genres in den letzten 5 Jahren!

[Dom]

 

Hi,
ich mach es knapp. Der Film war fantastisch, wenn auch Two-Face ein wenig schnell verstorben ist. Der joker war fesselnd und selbst meine Eltern, die den Film mit mir und ein paar Freunden sahen, haben noch lange über ihn debatiert^^...
Die Handlung war riesig, die Story atemberaubend und ich und meine Freunde waren begeistert!

Naja ich gehöre zur jüngeren Fangattung (15) und musste aufgrund der ungünstigen Altersbeschränkung nach Luxemburg fahren um ihn mir anzuschauen, dennoch ein Superstreifen. Grüße

[Loup]

 

Hallo an alle!

Gleich zu Anfang würde ich Euch gerne einen kleinen Zaubertrick vorführen: Ich werde diesen Bleistift vor Euren Augen verschwinden lassen... Tadaaaa!

Ich denke, es ist schon alles gesagt worden, was es zu sagen gibt: Dieser Film ist genial. Punkt. Ich habe im Vorfeld viele Kritiken gelesen. Diese fielen zwar in der Regel mehr als positiv aus, es gab aber auch Stimmen, die sich über zu viele im Leeren endende und konstruiert wirkende Handlungsstränge, viel zu lange Laufzeit, geniale erste Hälfte, schwache überfrachtete zweite Hälfte u.ä. beklagten, und diesbezüglich gibt's nur zu sagen, das ist - zumindest in meinen Augen - Blödsinn. Die Zeit ist wie im Flug vergangen, nichts, keinen einzigen Handlungsstrang dieses Films empfand ich als überflüssig oder sonst irgendwas in diese Richtung. Ledgers Joker ist angsteinflößend und unberechenbar, man weiß manchmal nicht so recht, ob man nun lachen oder sich fürchten soll. Es gab bisher, glaube ich, nur einen einzigen Filmbösewicht, der eine ähnliche Wirkung entfaltete, und das war meiner Meinung nach (lustigerweise) Gary Oldman als Stansfield in "Léon - Der Profi"! Zu Bale muss man nichts sagen. Er und Ledger spielen sich die Bälle zu, was besonders in der Verhör-Szene zum Ausdruck kommt. Es wurde viel gesagt und geschrieben von wegen, dass Heath Ledger seinen Kollegen Christian Bale an die Wand spielen würde. Ich denke, es verhält sich eher so, dass Joker den dunklen Ritter in gewissem Sinne an die Wand spielt, wie es sich eben für Batmans Nemesis gehört. An dieser Stelle ebenfalls hervorzuheben ist Aaron Eckharts Darstellung von Harvey Dent bzw. Harvey Two-Face.

Doch wo Licht, da auch Schatten, der aber verhältnismäßig klein ausfällt: Obwohl ich mich über das Wiedersehen mit Scarecrow gefreut habe, fand ich's ein bisschen Schade, dass sein Auftritt etwas kurz ausgefallen ist. Und der andere Kritikpunkt ist Harvey "Two-Face" Dents Schicksal: Wie, der ist tot?!?! Dann hat man leider eine der interessantesten Figuren des Batman-Universums etwas verheizt, wenn ich das so ausdrücken darf. Und was mich auch irritiert, ich meine, mich erinnern zu können, dass u.a. Christopher Nolan gesagt hat, der nächste Batman-Film werde mit Two-Face als zentralem Gegenspieler aufwarten. Des weiteren fiel mir auf, dass bei der "Trauerfeier" für Dent kein Trauerflor auszumachen war, nichts, was definitiv auf den Tod Dents hingewiesen hätte. Zugegebenermaßen, von der Dramaturgie her ist der Tod von Harvey Dent nüchtern betrachtet ein logischer Schritt, aber als Batman-Fan blutet einem schon das Herz, wenn man sich von einem der größten Widersacher und einer zentralen Figur in den Batman-Comics nach einem verhältnismäßig kurzen Stelldichein schon wieder verabschieden muss.

Jetzt noch etwas zur Synchronisation: Als ich die deutschen Trailer gesehen und zum ersten Mal Simon Jägers Jokerlachen hörte, bin ich fast ebenso bleich geworden wie der Joker. Ich dachte nur: „Oh. Mein. Gott.“, und das meinte ich nicht gerade im positiven Sinne... Aber Ehre, wem Ehre gebührt. Glückwunsch, Herr Jäger, zu dieser Leistung! Ich bezweifle ernsthaft, dass das ein anderer besser hinbekommen hätte.

Und noch ein kleiner Nachtrag: Es wurden schon schlechtere Filme für den Oscar nominiert... ;-D

Grüße!

[Holger]

 

Joker: "And here.....we......go!"

29.7.2008 – 22.17 Uhr
Auf einmal erschienen die Credits. Und ich saß da in meinem Sessel, unfähig mich zu erheben, erschlagen von der Wucht eines Filmes den es nur alle paar Jahre einmal gibt.

Es ist nun knapp 30 Stunden her, als ich wartend in dem riesigen Kinosaal des Ufa-Filmpalastes in Düsseldorf saß, extra aus Bielefeld angereist um den Film zu sehen auf den ich nun genau fünfzehn Monate gewartet hatte. Es hatte alles mit einem mich sofort in den Bann ziehenden Wahlkampfplakat von Harvey Dent (Aaron Eckhart) angefangen, dass der erste Fanal für eine Marketingkampagne war, die mich zum ersten Mal in meinem Leben dazu verleitete derart hoffnungsvoll und geradezu fanatisch auf einen Film zu warten bis zu dessen Veröffentlichung die Monate ins Land ziehen würden.

Es war ein einmaliges Erlebnis wie dieser Film mich so vereinahmen konnte und ich gespannt auf jede kleine Information, auf jeden kleinen Schnipsel wartete. Jedes Interview wurde voller Freude gelesen, jeder Setbericht verschlungen, die beiden Trailer auf eine Art herbeigesehnt die wohl mit der Haftentlassung von Kriminellen vergleichbar wäre.

Zur kompletten Kritik von Deniz Metin

[Deniz Metin aka 'Harvey Dent']

 

Der neue Batman "The Dark Knight".
Alles in allem Top! Doch Batman in "unsere"Realität zu transformieren glückt nicht immer. Beispielsweise wirkt das Zusammentreffen von Batman mit Gordon, wenn sie die augenblickliche Lage besprechen etwas lächerlich. Was im Comic funktionierte, funktioniert hingegen nicht immer im Film. Heath Ledger spielt den Jocker natürlich sehr gut, interpretiert die Rolle aber auch völlig anders als etwa Jack Nickolson in Batman. Ich weiß auch nicht, ob meine Meinung repräsentativ ist, aber ich fand die Comic-Adaptionen von Burton - also das eher surreale Element - und den ersten von Joel "Batman Forever" - das Popcornartige mit grandiosen Darbietungen des Riddlers besser!
Nichts desto trotz ist "The Dark Knight" ein guter Film.
Aber einen Heath Ledger in den Himmel zu loben, natürlich auch bedingt durch seine eigene Tragik", ist nicht angebracht. Man sah ihm an, dass er die Rolle schon immer spielen wollte und dass es ihm einen etwas morbiden Spass bereitete Joker zu sein, mindert natürlich nicht im geringsten seine Darbietung.


[Kleif Baltes]

 

An allererster Stelle gebührt mein Dank an Luise und Peter, die uns Fans wohl das größte Geschenk machen konnten, die uns nur so im Traum begegnen würde. Sie ermöglichten es, uns Fans an verschiedenen Orten Deutschlands zusammenzutun um gemeinsam The Dark Knight zu schauen. 3 Wochen früher als der normale Kinogänger und dies Gratis. Neben der Tatsache, dass wir auch noch ein Freigetränk angeboten bekamen, kriegten wir auch noch zusätzlich einen Poster und ein Presseinformationsheft.^^ Der Dank gilt allerdings auch an Warner Bros. Germany...Die Fans dachten schon, dass man ihre Wünsche nicht erhören würde...Und schließlich brach die Dämmerung doch ein.

Nun zum eigentlich Event, Ich muss gestehen, ein "wenig" enttäuscht von den (Frankfurter) Fans zu sein. Es gab hierzulande keinen einzigen Kostümierten. Hätte die Person nicht abgesagt, die mir die Haare vergrünen wollte, wäre ich wohl der einzige Clown auf der Party. Wenigstens gab es ein paar Leute mit Bat-Shirts. Es gab jedoch keinen Applaus als der Film anfing und auch keinen Applaus als das Wort "dunkler Ritter" fiel. Aber gefreut hat mich wenigstens die Tatsache, dass ich mit einigen Fans nach dem Film einen kurzen Plausch halten konnte und, dass jene auch einen total guten Eindruck vom Film hatten. Besser gesagt, waren sie einfach hin und weggerissen. Ledgers Joker kam da wohl viel vieeeeel besser an, als Nicholson zu seiner Zeit. Dieser Meinung muss ich mich auch anschließen. Darüber lässt sich aber auch streiten. Es sind schließlich zwei verschiedene Filme in zwei verschiedenen Tönen.

Zur kompletten Kritik von 'John Constantine'

['John Constantine']

 

Nachdem ich 'The Dark Knight' nun einmal in der Originalversion in Amsterdam und in der deutschen Synchronisation während der Presse-Vorführung bzw. des Bat-Events in Düsseldorf gesehen habe, möchte ich versuchen meine Gedanken zum Film zu ordnen und Dinge zu werten... Um dabei auf Details eingehen zu können werden meine Eindrücke einige kleine bis große Spoiler enthalten... (Die letzten beiden Abschnitte, sowie die Teile zu Soundtrack & Synchronisation sind Spoiler-frei!)

Als Batman-Fan bezeichne ich mich nicht nur seit Kindertagen (60er-Jahre Serie und Burtons Version) sondern ganz besonders seit Neustart der Film-Interpretationen unter der Regie von Christopher Nolan, und seiner bis dahin authentischten, glaubwürdigsten und stärksten Verfilmung eines Stoffes auf der Grundlage eines Comic-Superhelden: 'Batman Begins'.

"BB"befasste sich mit der Figur des Bruce Wayne und der Erschaffung seiner Identität als Batman durch die Verarbeitung seiner Angst und durch die Verbreitung selbiger Furcht durch Batman. "TDK" geht den nächsten Schritt und beschreibt die Eskalation einer Stadt, da die kriminelle Unterwelt mit weiterführenden Mitteln auf das Auftauchen des Maskierten reagiert. Ist Batman der "Held" den Gotham City braucht?

Zur kompletten Kritik von 'René Siepmann'

['John Constantine']

 

Da bin ich nun Batman-Fan seit ich etwa 12 Jahre alt bin, und musste bei jeder Verfilmung, die es bis BATMAN BEGINS gab, mit Kompromissen leben. Ich musste erst 35 Jahre alt werden, bis sie endlich so etwas kreiert haben.

Ich weiß gar nicht, wo ich mit den Lobpreisungen anfangen soll, auch natürlich auf die Gefahr hin, ständig zu wiederholen, was zahllose Leute schon vor mir schrieben.

Ledger schafft es tatsächlich, einen Joker darzustellen, vor dem man sich im wirklichen Leben vor Schiss in die Hosen machen würde. Nie hätte ich geglaubt, dass jemand so etwas aus dieser Figur herausholen könnte. Grandios ist da noch untertrieben.

Harvey Dent hat absolut überzeugt, Two-Face sah aus wie aus dem Comic entsprungen und hilft, diesen üblen Klamauk, den sie mit Tommy Lee Jones auf die Menschheit losließen, zu vergessen. Chris Bale - naja - kein Kommentar. ER IST BATMAN!

Eine schlechte Wahl fand ich Maggie Gyllenhaal, aber da kann man drüber hinwegsehen. Gordon wiedermal top, genau wie Freeman und Caine, da braucht man nicht viel schwätzen.

Alles in allem der Hammer, hatte von Herzrasen über Gänsehaut bis zu Tränen vor Begeisterung einfach alles.

Ich kann nur sagen DANKE!

Ein ewiges Manko bleibt für mich trotzdem der Batsuit. Da gab's noch keinen, der mich überzeugt hat.
Gruß

[Alex Wunderlich]

 

Der Film ist oscar-reif da passte alles zusammen gar keine Frage. Allein für die Darstellung des Jokers von Heath Ledger hat er den Oscar zu bekommen. Der Film ist einfach nur geil. Der Film des Jahres 2008 - The Dark Knight.

[Bastian Afholderbach]

 

Diese Meinung enthält SPOILER !!!

Liebe Luise, lieber Peter!

Was für ein Timing (für mich zumindest), der Kinostart 21. August war gleichzeitig auch mein Geburtstag :-)))

"THE DARK KNIGHT" hat meine sämtlichen Erwartungen haushoch übertroffen... Heath Ledger ist eine Offenbarung... was er mit seinem Joker erschaffen hat, ist einfach... WOW!

Der einzige negative Punkt an diesem ansonsten besten aller Batman-Filme, ist das Ableben von Two-Face. Mit seiner wirklich tragischen Hintergrundgeschichte hätte er für den dritten Nolan-Film (so es einen geben wird) der perfekte Hauptgegner werden können. So ist einer der hochkarätigsten Gegenspieler des dunklen Ritters einfach so "verheizt" worden.

Beste Grüße,

[Alex]

 

Packend und rasant erzählt. Die 152 Minuten von "The Dark Knight" lassen selten eine Pause zu, in die der Betrachter ermüdend zurückgelassen wird. Dramaturgisch macht der Film also vieles richtig und ist ein Beleg für die handwerkliche Finesse des Regisseurs, der die rund 180 Millionen Dollar, die der Film gekostet haben soll, gekonnt und begründet einzusetzen vermag.

Optisch ist "The Dark Knight" ein mit waghalsigen Stunts aufgeladener Bombastfilm, dessen Special Effects fast nie um ihrerselbst Willen zelebriert werden, sondern die Handlung stets auf Augenhöhe atmosphärisch begleiten. Fast. Es gibt einen albernen Moment der zugespitzten Effektdigitalisierung im Film, der ungewohnt verspielt daherkommt und Batman als nachtaktive Fledermaus fast zu wörtlich nimmt, ohne dass man dies ernst nehmen könne. Hier fehlt die Referenz zum derzeit technisch Mach- und Realisierbaren, auf die der Vorgänger "Batman Begins" noch so viel Wert legte und in "The Dark Knight" etwas abhanden kommt. Dennoch, effektheischerisch wirkt der Film außer dieser sonst an keiner Stelle. Bei über zweieinhalb Stunden ohne Langatmigkeit will das schon viel für einen Actionfilm bedeuten.

Es wird viel Wert darauf gelegt, alle Szenen im nahezu altmanierlichen Schauspielhandwerk selbst zu bewältigen. So findet sich hier für einen Actionfilm aus dem Jahr 2008 ein Anachronismus zwischen digitalen Special Effects und analogen Stunts vor, dessen Ergebnis aber keine Kluft, sondern eine selten erreichte harmonische Balance aufweist. Den Stuntmännern vor allem aber den Schauspielern selbst werden physisch viel gefordert und abverlangt. Und so wird der Film vom Plot getragen, der zwar nichts sensationell Neues bietet, aber von seinen Darstellern mit viel Leben, inbrünstigem Wahnsinn, sowohl resignativer als auch gewalteskalierender Verzweiflung und väterlichem "Goodwill" gefüllt wird. Allen voran eröffnet der Film natürlich eine imposante Bühne für den Joker, dessen Präsenz den Film dominiert und durch den Tod von Heath Ledger einen noch sinisteren und morbideren, fast auch so schon kaum zu ertragenden Grundklang bekommt. Ledger verkörpert den Joker als Anarchisten ohne Regel und Moral, der die Bedrohlichkeit eines ausufernden, keine Grenzen kennenden Terrorismus noch dadurch steigert, dass es kein wie auch immer legitimiertes höheres Ziel als die Zerstörung selbst kennt. Es fehlt dieser Beweghaltung eben jeglicher Rationalismus, mit der das Unfassbare fassbar und begreifbar gemacht wird. Als schauspielerische Leistung macht sich der Verlust dieses Talents auf beklemmende Weise bemerkbar.

Denn trotz aller euphorischen Vorschußlorbeeren, die Ledger posthum erreichen und manchmal Zweifel aufkommen lassen, ob es sich um eine Ehrung handelt, die allen verstorbenen Künstlern zuteil wird oder tatsächlich seine Rolle als Joker würdigt: Ledger erfüllt die Erwartungen, die an einer mit soviel Lobeshymnen bedachten Rolle gesetzt werden. Da ist es fast schon bedauerlich, dass die Darsteller um ihn herum nahezu drapiert werden, was nicht an deren Leistung liegt - im Gegenteil - sondern am engen Handlungskorsett, das ihnen durch die in der Comicwelt verankerten Figuren angelegt wird. Batman hat nie die darstellerischen Möglichkeiten eines Jokers, die im Film voll zu tragen kommen. Er hat andere, auf die sich der erste Film noch so konzentriert hat und ihn in der Fortsetzung durch Christian Bale souverän agieren lässt. Dafür muss er sich den Weg ebnen, noch kompromissloser, noch düsterer zu werden, ohne die psychologischen Handlungsstränge des ersten Teils zu verlieren, was nur erreicht werden kann, in dem Christopher Nolan die Figur behutsam und langsam überführt und eine langfristige Entwicklung plant. Der Zuschauer verfolgt dieses Spiel zwischen Joker und Batman in einer atemlosen Aneinanderreihung von immer mörderischen und sich steigernden Sequenzen, die man auch gut episodenhaft in zwei Teile erzählen könnte. Nur an einer dramaturgischen Bruchstelle möchte man endlich befreit werden und auf das Ende hoffen können, in der die Beteiligten schon genug Verlust erlitten haben, um dann aber doch wieder in den Strudel eskalierender Verhältnisse gestürzt zu werden, in der alles nur noch schlimmer wird. Zuweilen mag das erschöpfend wirken, und auch die teils angestrengten moralischen Explikationen, die gewollt oder ungewollt einen politischen Kommentar liefern. Dramaturgische Abfallprodukte sind sie aber nie. Sie steigern die Sehnsucht des Zuschauers zwar nach einem Ende, das nicht doch ein Hintertürchen auf endgültige Erleichterung offen lässt. Die Erleichterung indes bleibt aus.

Denn am Ende gibt es keinen Moment meditativer Ruhe, die in üblichen Hollywood-Actionproduktionen noch einmal zur Besinnung und reflektierender Legitimation vorheriger Gewaltexzesse einlädt, wie auch noch im Vorgänger "Batman Begins". Kein Ende, das sich legt, zur Ruhe kommt und entspannt in der Rückenlehne des Kinosessels Revue passieren lässt, was in den 145 Minuten zuvor zur Hölle eigentlich vorgefallen ist. Es gibt einen Moment der Flucht, der den Betrachter nicht nur symbolisch in den Fluchtpunkt blicken und treiben lässt, dass es dauerhaft keinen eindeutigen Sieger geben kann. Man mag dies als filmischen Reflex auf das derzeitige Stimmungsbild der U.S.A. werten, bleibt in erster Linie aber durch die Comicfiguren selbst begründet, die eine fast 70 jährige Charakterentwicklung aufweisen können, in der begabte Autoren versuchten, Batman, den Joker, Two-Face und all die anderen Figuren um sie herum psychologisch zu ergründen. An mancher Stelle drängt sich zwar der Vergleich geradezu auf, Parallelen zur U.S.- Politik zu ziehen, und es bleibt ein bitterer Beigeschmack einer Rechtfertigungsideologie vor dem Hintergrund eines konservativen Weltbildes. Jedoch, es ist der Versuch, die festgelegten und vorgeschriebenen Handlungsmotive innerhalb einer uns nicht unähnlichen Welt zu reflektieren. Denn zuletzt bleibt der Film vor allem eines: eine Comicverfilmung, die diesem Genre verhaftet bleibt, ohne sich jedoch in einem weltfremden Eskapismus zu verlieren. Sie ist nicht fremd, diese dunkle, düstere Welt in Gotham mit seinen gebeutelten Einwohnern, die sich stellvertretend für die amerikanische Nation permanent im Ausnahmezustand befinden. Sie ist überspitzt und pointiert und wird als überzogene Realität dem Anspruch gerecht, den Christopher Nolan in "Batman Begins" setzte: Batman und die Welt um ihn herum auf ein glaubhaftes Szenario zu erden. Es ist ein Film, der seinen brachialen Erfolg verdient und die hohen Produktionskosten nicht nur kommerziell rechtfertigt.

[Carl]

 

EINFACH NUR G_E_N_I_A_L_!!!

habe als Fan von Batman schon lange auf die Fortsetzung gewartet und freute mich umso mehr, dass ich ihn an der US-Premiere (17.07.08) sehen konnte. Der Film bringt 2,1/2h lang dunkle Action (nicht negativ gemeint!) und die Zeit vergeht nur so - im wahrsten Sinne: im Fluge! :)

Und er läuft mir seit dahin immer noch ständig durch den Kopf. Denn das ist ein absolut genialer Film.

Der Joker möchte Gotham in Anarchie ersticken. Das Geniale, er bringt nicht die Anarchie, sondern bringt mit seinem Terror die Menschen und Batman an Ihre Grenzen. Sodass sie versucht sind Ihre eigenen Regeln zu vergessen und so Schritt für Schritt selbst die Anarchie herbeiführen.

Dies nimmt im Laufe des Films Shakespears'sche Dimensionen an, die einen an den Kinositz fesseln.

Die düstere Atmosphäre und die tiefe des Films, lassen einen Vergessen dass dies eine Comicverfilmung ist. Die diabolische Bosheit des Jokers der aus dem Nichts kommt, seine unergründlichen Beweggründe, sind erdrückend, man fürchtet diesen Bösewicht selbst als Zuschauer.

Batman alias Bruce Wayne ist noch überzeugender als im 1. Film, Harvey Dent und Ltd. Gordon, sind ebenfalls grandios dargestellt. Nicht als extravagante Comicfiguren sondern als Charaktere mit Tiefe und seelischen Abgründen.

Ähnlich der 9. Symphonie Beethovens, baut die Story langsam, aber voller Vorahnungen auf. Bruchstückhafte Sequenzen setzen sich langsam in einem dunkel dämmerndem Crescendo zusammen. Die Dialoge entwickeln eine derartige Eigendynamik, dass ihre Bedeutung und Umsetzung sich mit den größten Dramen der Leinwandgeschichte messen können. Und dann, auf einmal, ergibt alles einen Sinn und ein Bild entsteht, wie es brachialer, chaotischer und beängstigender wohl kaum sein könnte.

Doch auch die leisen Klänge überzeugen. Gerade die Gespräche zwischen den Erzfeinden Joker und Batman machen den Film auch abseits der großartig inszenierten Actionsequenzen zu einem Hochgenuss, der noch lange nachhallt. Und nicht selten findet man (gewollte?) Erklärungsversuche, weshalb die Welt so ist, wie sie ist.

Was die Kampfszenen angeht, so hat Nolan eindeutig etwas aus seinem Batman-Erstling gelernt. Die Sequenzen sind übersichtlicher und geschliffener, haben jedoch nichts von ihrer mythischen, ja tollwütigen Kraft verloren.

Also alles in allem 10 von 10 Sternen

(P.S.: habe mir den Film jetzt schon 6 mal im Kino angeschaut / gestern 1 mal auf Deutsch).

[Yannick Benninger]

 

Liebes Batmans.de-Team,
bin (leider erst!) heute durch Zufall auf eure sehr gelungene, sehr geile und liebevoll zusammengetragene Home- bzw. Fanpage gestoßen. Zuerst mal dickes Lob an euch von meiner Seite! Macht weiter so!

Der dunkle Ritter begleitet nun auch mich schon seit mittlerweile mehr als fünfzehn Jahren und hat nach wie vor nichts an seiner Popularität und Beliebtheit eingebüßt. Seit Jahren schaue ich jede Batman-Verfilmung, ziehe mir jeden Comic und jeden Youtube-Trailer rein, die ich irgendwie finden kann.

Aber mit "The Dark Knight" (den ich gestern exklusiv einen Tag vorm Deutschlandstart gesehn hab) bricht wohl ein neues Zeitalter der Comic-Verfilmungen an...für mich zweifelsohne die BESTE Comic-Verfilmung aller Zeiten und mit Sicherheit auch einer der BESTEN FILME aller Zeiten...Wahnsinn...diese Story, die Dialoge, der Wahnsinn des Jokers....absolut unglaublich. In Passau, wo ich den Film gesehen hab, mussten gestern, also vorm offiziellen Start, 2 (!) Zusatz-Vorführungen ausgestrahlt werden, weil der Andrang zu groß war ;-)

Wißt ihr eigentlich schon Gerüchte bzw. aktuelles über eine (auf jeden fall notwendige!) Frtsetzung?! machts weiter so und stay bat :-D
Schönen Gruß

[Joey]

 

Dieses Feedback enthält SPOILER!!!

Was soll ich zu dem Film sagen. Genial inzinierter Thriller mit genialen Schauspielern, die genial geschriebene Rollen spielen.

Es war wirklich mal wieder schön, so viel handgemachte Action zu sehen mit einer spannenden Story, welche einem von der ersten Minute an fesselt. Es wurde zwar schon etliche Male geschrieben, aber die 152 Minuten vergehen wirklich wie im Flug. Entweder man ist vom Joker fasziniert und erschrocken zu gleich, oder man fühlt mit den anderen Charakteren mit. Besonders die Dreiecksbeziehung zwischen Bruce, Rachel und Dent war mehr als überzeugend und am Ende wirklich tragisch. Bale fährt hier sowieso auf Hochform, was sein Schauspiel angeht. Playboy, Batman und der zerissene Bruce Wayne. Alle 3 Rollen überzeugen vollkommen. Auch Gary Oldman muss man loben, seine Figur erhält viele neue Aspekte und er weiß, wie man damit umgeht. Oldman hat wiedermal sein Können bewiesen. Heath Ledger: Warum soll ich alle wiederholen, er ist einfach Genial. ;)

Wie ich die Handlung bewerten soll, weiß ich ehrlich gesagt nicht recht. Es passiert zu viel in den 2 1/2 Stunden und dennoch ist es nie unglaubwürdig. Sie ist intilligent, glaubwürdig, realitätsnah und spannend. Nie ist vorhersehbar, was gleich passiert, wofür vor allem der Joker sorgt.

Einzige Kritikpunkte.

  • Die Wandlung in Two-Face ging mir etwas zu schnell, da fand ich Anakins Verwandlung in Episode 3 glaubwürdiger

  • Hong Kong war zwar eine nette idee, aber meiner Meinung nach uninteressant. Das hätte man anders lösen können

  • Das Sonar am Ende war nervig und meiner Meinung nach völlig unnötig. Hier wäre mir eine andere Aktion um einiges lieber gewesen

Nun zur Synchro:
Die war wirklich beeindruckend. Simon Jäger hat sich selbst übertroffen. Zwar gab es stellen wo man dachte, schlechter gehts ja wohl nicht, trotzdem war sein Joker durch die Bank überzeugend. Beispiele wären z.B. die Szene, als Joker mit dem Tschechen vor den Flammenberg redet, das war wirklich mies gesprochen ebenso die Videobandaufnahme, als er den Fake-Batman Foltert. Diese beden Szenen fand ich wirklich mies, den Rest fand ich aber sogar verdammt gut. Hier steckt wirklich Arbeit drin. Da sollten sich viele mal ein Beispiel nehmen. David Nathan als Christian Bale/Batman stand nie wirklich zur Debatte für mich und so wars dann auch, sehr überzeugend. Auch den Sprecher von Aaron Eckhardt muss ich hier loben, seine Stimme macht ne ziemlich Starke Wandlung durch. Klingt er erst noch sympathisch, so klingt er nach seiner Verwandlung verdammt dedrohlich. Einzig der Sprecher von Michael Cain [Jürgen Thormann Anmerk. Peter] hat mich etwas enttäuscht. Die Wärme in der Stimme, die er in Batman Begins noch hatte, fehlte etwas, ebenso der Witz, konnte aber trotzdem noch überzeugen.

Alles in Allem kann ich beide Versionen Empfehlen. Die Deutsche ist fast schon Pflichtprogramm, denn will man Heath Ledgers Mühe und Arbeit ehren, so sollte man auch die Mühe und Arbeit die sich Simon Jäger gemacht hat ehren und mindestens einmal die Deutsche ansehen. Ich war Begeistert. Das die Leistung der Englischen nicht erreicht wird, war vornherein klar und man kommt um die Englische eh nicht herum, will man das volle Programm von Joker sehen, aber Jäger hat einfach toll gesprochen, alle meine Sorgen und Skepsis waren unnötig.

10/10 Jokerkarten für dieses filmische Meisterwerk!

[Patrick Biegemann]

 

Der Film hat die Erwartungen vollkommenst erfüllt! In Sachen Atmosphäre, gelungener - abwechslungsreicher Story und Inszenierug konnte der Film ohne Zweifel punkten! Die Charakterdarstellung der Schauspieler war in keiner Form überzogen oder in keiner Art falsch besetzt. Ich bin mir sicher, dass dieser Film den Rang des besten Batman Film´s erklimmen wird!

[Stefan]

 

Der Film selbst ist der absolute Wahnsinn und mit einmal ansehen kaum komplett zu begreifen- Es sind viele Details die für sich alleine stehen, jedoch ergeben alle zusammen die Story. TDK mit einem weiteren Film zu toppen wird schwer, aber wo wäre sonst die Herausforderung für diese geniale Crew?

[Benjamin]

 

Ich komme gerade aus diesem Film den Ihr hier schon über ein Jahr anpreist (Stichwort Bat-event 2008) und muss erstmal folgendes loswerden: DANKE!!!!!!!!!!

Bevor ich hier verrate was an The Dark Knight so überwältigend ist, um schon mal etwas vorweg zu nehmen, kurz etwas zur zu recht hoch gelobten Leistung von Heath Ledger. Ja, er ist gut und er ist tatsächlich anders. Aber er ist eben auch verdammt gut geschrieben und eindrucksvoll inszeniert (genial die unterschwellige Parodie auf seine Herkunft). Tatsächlich stellt er hier nicht nur einen aus einer ganzen Riege von Superschurken da, sondern es wird deutlich gemacht, dass er Batmans Spiegelbild ist und damit sicher auch der wichtigste Bösewicht von allen.

In mehreren Kritiken hatte ich gelesen, dass der Film etwas schwer in die Gänge kommt. Diesen Eindruck hatte ich nicht. Vom ersten Moment an war ich von der Welle an Action und der Durchschlagskraft der Konflikte tief in meinen Kinosessel gepresst. Die Szenen sind in jedem Detail eindrucksvoll inszeniert. Batman, der mir in dem bulligen Anzug noch etwas besser gefällt als im neuen Dress, ist sofort präsent. Scarecrow ist vielleicht wirklich etwas verschenkt, aber dieser Film hat einfach keine Zeit. Und genau das passt zu Nolans Neuschöpfung. Da werden heroische Momente und Tragik nicht ausgekostet, sondern es geht, auch hier wortwörtlich, Schlag auf Schlag weiter. Der Joker gönnt Batman keine Atempause. Trotzdem gibt es die gewohnten Spitzen von Alfred und Lucius Fox. Die sind allerdings nicht nur lustiges Beiwerk sondern schließen den Kreis um die kontroverse Thematik des Films punktgenau. Die Story, von der ich hier nichts vorweg nehme, ist raffiniert und wird vom Score perfekt angetrieben. In ruhigen Momenten, die hier dann doch eher rar sind, kann man sogar neue kompositorische Nuancen entdecken. Noch atmosphärischer sind allerdings die bewegten Sequenzen in denen komplett auf musikalische Untermalung verzichtet wird. Das Cast füllt seine Charaktere, wie nicht anders erwartet, großartig. Bale ist noch viel stärker als in Batman Begins mit seiner Maske verwachsen, so dass auch Rachels Analyse aus dem ersten Teil zutrifft. Bruce Wayne ist Batmans Maske und Bale spielt auch diese Rolle perfekt. Aaron Eckart ist der Ritter in schillernder Rüstung und, ja, auch ich habe an ihn geglaubt. Doch zum Glück sind dieser Film und seine Charaktere so herrlich ambivalent und auch wenn Gotham auf eine bessere Zukunft hoffen darf, gibt es immer eine Kehrseite der Münze. Hier werden keine Heldenplattitüden ausgekramt sondern dieser Film macht ernst.

Kritik? Nun, ich hätte da keinen wirklichen Ansatzpunkt. Nur eine Frage stellt sich mir mehr denn je: Was soll da noch kommen?

[Marco Marschall]

 

Das war ein genialer Film, den ich mir sicherlich noch ein paar mal anschauen werde. Heath Ledger war unglaublich und hat sich mit dem Film unsterblich gemacht!!! Ein Wahnsinns-Film!

[Andreas Döring]

 

Ich finde, der Film war überraschend anders, als erwartet. Und das weder im positiven, oder negativen Sinn. Neutral.

Aber was ich sehr positiv fand, ist die Darstellung des Jokers.

Ich sag euch eins, wäre dieser Kerl echt, würde ich mich vor Angst nass machen, wenn ich den je begegnen würde! Er ist unberechenbar, so wie der Joker auch sein sollte! Um so trauriger ist es, dass der Darsteller von uns gegangen ist.

Der Film war sehr dramatisch. Bruce Wayne musste wieder Schicksalsschläge aushalten, die viele andere Menschen in den Wahnsinn getrieben hätten.

Mir hat der Film sehr gefallen. Ich bin gespannt, was da irgendwann noch so kommen mag.

[LepakkO]

 

Dieses Feedback enthält SPOILER!!!

Ich trage heute noch ein breites Grinsen und hab erhöhten Puls. Der Film und zwar die komplette 2,5 Std, ist Wahnsinn. Die Leistung von Heath Ledger übertrifft meine hohen Erwartungen durch die allgemeinen Lobgesänge noch und macht seinen Verlust (für kommende Batmovies) noch schwerer). Das der Film ebenfalls den komplette Leidensweg des Harvey Dent beinhaltet war überraschend aber perfekt in Verbindung mit dem Plan des Jokers. Bei diesen genialen Charakteren geht die Rolle der Fledermaus fast ein wenig unter.

[Oliver]

 

Der Film beginnt bereits als mitreißendes Kinoerlebnis, man hatte kaum Gelegenheit sich zurückzulehnen, nur um sich bereits innerhalb der ersten 15 Minuten vor Spannung nach vorn gebeugt wiederzufinden.

The Dark Knight bietet ein Wiedersehen mit den bekannten und beliebten Charakteren des Vorgängerfilms. Man freut sich über auftritte von Michael Caine, Morgan Freeman und Gary Oldman, eine Besetzung, die allein bereits bestes Kino garantiert.

Einen smarteren Batman als Christian Bale hätte man meiner Ansicht nach auch nicht finden können, so bedauere ich nur, dass es nicht mehr Szenen mit ihm auch ohne Maske gibt. ;)

Maggie Gyllenhal und Aaron Eckhardt bieten eine glaubwürdige und bereichernde Ergänzung des Casts, jedoch der Star ist - wie bereits von verschiedenen Seiten angekündigt wurde - der Joker. Heath Ledgers Darstellung ist wirklich eine Glanzleistung. Man kann eigentlich kaum in Worte fassen, wie er der Figur allein durch Körperhaltung, Tonfall (trotz Übersetzung annehmbar) oder Zungenschnalzer Charakter verleiht. Was für ein Erlebnis!

Das Geschehen bleibt unvorhersehbar, was die Story bis zuletzt durchgehend spannend macht, dank überraschender Twists und guter Sprüche.

Verschiedene Eindrücke des Films hallen noch heute wie ein visueller Ohrwurm nach, ich werde mir den Film deshalb sicher noch einmal mit Freunden im Original anschauen.

[Nadine Söll]

 

Der Film hat alle Erwartungen erfüllt !!!

Die Superlative der bisherigen Kritiken waren nicht übertrieben. Der Film ist rasanter, vielschichtiger und härter als alles was bisher dagewesen ist. Batman geht brutaler vor als sonst, die Kämpfe sind härter und lauter.

Joker ist beängstigend psychopatisch, absolut irre. Der Film ist zurecht ganz oben auf der Box-Office Liste. Ich freue mich jetzt schon auf die IMAX Vorführungen, das wird nochmals einen draufsetzen.

[Jürgen Weber]

 

Auch wenn andere Stimmen an diesem Abend etwas weniger enthusiastisch waren, so bin ich nach wie vor der Meinung, dass "The Dark Knight" einer der besten Filme aller Zeiten ist. Die Laufzeit von guten 2 1/2 Stunden vergeht wie im Flug, es kommt keinerlei Langeweile auf und wenn man der Meinung ist, dass der Film gerade seinen Höhepunkt erreicht geht es erst so richtig los :-) Die Charaktere sind fantastisch gespielt und haben reichlich Zeit sich im Laufe des Films zu entwickeln. Wirklich super ist die Verwandlung von Harvey Dent zu Two-Face... im Laufe des Films merkt man schon, dass er sich bereits auf dem schmalen Grat zwischen Gut und Böse bewegt, doch spätestens nach seiner Entstellung und seiner Begegnung mit dem Joker merkt man, dass er absolut abdriftet.

Ein ewiges Thema wird sicherlich der Joker, gespielt von Heath Ledger sein, natürlich auch auf Grund der Tatsache, dass dies seine letzte Rolle war. Ich denke mit dem Joker wird er tatsächlich unsterblich werden und hat sich ein Denkmal gesetzt. Allerdings muss ich sagen, dass der Joker in der deutschen Synchronisation (bei allem nötigen Respekt den Synchronsprechern gegenüber) viel von seinem Schrecken verliert. Ich habe den Film bereits am 26.07.08 in Holland gesehen, im englischen Originalton und dort habe ich bei jedem Auftrag des Joker eine Gänsehaut bekommen, einfach unglaublich!!! Aber natürlich lebt diese Rolle nicht nur durch seine Sprache und Artikulation, sondern natürlich auch durch seine Gestik, die auch einfach großartig ist. Sie hat für viel Schauder aber auch für viel Gelächter im Kino gesorgt. Man erinnere sich da nur an seinen Zaubertrick oder daran, wie er das Krankenhaus verlässt :-)

[André]

 

Ich würde mich schon als Kenner bezeichnen, in meinem Freundeskreis bin ich als "totaler Comic-Freak" bekannt, wobei ich bei weitem nicht so bewandert bin wie viele andere. Meine Sammlung ist auch relativ umfangreich aber auch hier im Vergleich zu anderen (wenn ich mir zB die Sammlungen mancher Eurer User ansehe) noch sehr überschaubar. Die ersten beiden Batman Filme von Tim Burton haben mir damals echt gut gefallen (da war ich aber auch noch sehr jung), was danach kam wurde immer schlimmer. Es war dann leider so schrecklich geworden, dass ich als "Batman Begins" in die Kinos kam die Schnauze voll hatte von Verwurstungen meiner Lieblingslektüre und ihn einfach ignoriert habe. Auch als alle Nicht Comic Leser aus meinem Bekanntenkreis zu mir meinten, dass der Film der Hammer wäre, habe ich in meiner Dummheit gedacht: "Ihr habt doch keine Ahnung wie geil die Figur in den Comics ist und wieviel sie mir bedeutet". Irgendwann kam der Film dann auf DVD raus und ich habe ihn mir ausgeliehen und dachte: "Oh Mann, Du Idiot hättest besser mal auf die anderen hören sollen". Ich habe den Film inzwischen unzählige Male gesehen und finde ihn immer noch umwerfend. Kurzum ich war sowieso schon heiss auf "The Dark Knight".

Und was soll ich sagen...er hat meine Erwartungen voll und ganz erfüllt. Die ernste, bedrohliche Stimmung wurde gesteigert und der grundlegende Konflikt des Batmans wurde wahnsinnig gut dargestellt. Die immer wieder auftretenden Motive wie Vertrauen, Beschützen, Rache, Recht etc haben mich noch eine ganze Weile beschäftigt und sind auch ein Grund warum ich mit Sicherheit nochmal ins Kino gehen werde (was übrigens das erste Mal wäre, dass ich einen Film 2 mal im Kino gucke). Die Action war natürlich eine Granate, wer anderes behauptet hat einen anderen Film gesehen. Die Verfolgungsjagd war einfach unglaublich, ebenso der Abstecher nach Hong Kong. Heath Ledger hat den meiner Meinung nach besten und bösesten Joker gegeben, egal ob in Trick- oder Realfilmen. Das gesamte Ensemble war bis auf Maggie Gylenhall erstklassig - die Figur der Rachel fand ich schon in Batman Begins die schwächste. Was mir allerdings gar nicht gefallen hat, war die Sonartechnik, die es Batman ermöglichte zusammen mit Fox die Stadt zu scannen - die Szene im Hochhaus wurde dadurch zu oft von Computerspiel-artigen Zwischensequenzen unterbrochen, aber diese Technik wurde dann ja zerstört.

[Nick]

 

Der Film selbst war in erster Linie lang. Vielleicht bin ich ja nach all den Hollywoodfilmen etwas satt, aber Explosionen dieser Art, auch wenn sie tricktechnisch sehr gut gemacht waren, habe ich bereits zur Genüge gesehen. Zwar waren sie adäquat in die Handlung engebettet, standen aber dennoch zu sehr im Vordergrund. Hingegen fielen mir Batmans Auftritte zu rar aus.

Christian Bale hat als Bruce Wayne erneut sehr überzeugt. Die Darstellung des Two-Face war trotz guter Maske ziemlich farblos und auch Maggie Gyllenhaal stakste eher unbeholfen durch den Film. Überhaupt ist die Besetzung der tragenden Rollen mit bekannten Hollywoodmimen nicht sehr glücklich gewesen.

Da bleibt noch Heath Ledger als Joker. In der Tat hat er den Joker grandios verkörpert und kam meinem persönlichen Lieblingsjoker aus der Feder Jim Aparos erschreckend nahe.

Was mir überhaupt nicht gefällt, ist die deutsche Synchronisation. Der Joker klingt, als sei er einer meiner logopädischen Patienten und nicht, als könne er aufgrund des vernarbten Mundes nicht anders sprechen.

Batman bedeutet für mich in erster Linie Düsternis, Suspense. Davon bot mir persönlich diese Verfilmung zu wenig. Natürlich kann man es nie allen Recht machen und wie man in den Medien liest zund hört ist die große Masse restlos begeistert.

[Oliver]

 



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