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Joker
richtiger Name....unbekannt Beruf.............professioneller Gangster Einsatzort........Gotham City Familienstand.....verwitwet? Größe.............1,96 m Gewicht...........86 kg Augenfarbe........grün Haarfarbe.........grün erster Auftritt...Batman #1 (Frühjahr 1940)
Fähigkeiten und Waffen: Das Markenzeichen des Jokers ist sein Joker Venom, ein schnellwirkendes Gift, das auf dem Gesicht seiner Opfer beim Todeskampf eine irre Grimasse hervorruft, ähnlich seinem eigenen makabren Grinsen. Ob mit elektrischen Scherz-Buzzern, säurespritzenden Knopfloch-Blumen oder Speerwerfenden Spielzeugpistolen, der Joker zelebriert den Akt des Tötens in allen Formen.
Er ist der Meister der Gauner, der allererste in der Verbrecherkartei des Dunklen Ritters, und seine Ursprünge im Dunken verborgen. Möglicherweise war er mal ein gescheiterter Komiker, eine unglückliche Seele, der von Verbrechern gezwungen wurde, in der Verkleidung des kriminellen Red Hood den tragischen Tod seiner schwangeren Frau mit zu erleben. Möglicherweise war er an einem Raub beteiligt und versuchte, Batman zu entkommen, indem er in einen Bottich mit Chemikalien, ätzenden Flüssigkeiten, die seine Haut kalkweiß, sein Haar grün und sein Lächeln zu einer roten, bösartigen Grimasse werden ließen, sprang. Nur der Joker weiß es mit Sicherheit.
Die Wahrheit ist: Der Joker muß Verbrechen begehen, die jeglicher Logik widersprechen - Erpressung, Massenmord, Nuklearterrorismus - Verbrechen, die oft nur dazu dienen, Batman zu verhöhnen, einen Gegner, an dem der Joker ein persönliches Interesse hat. Es war der Joker, der auf Barbara Gordon, das frühere Batgirl, schoß und sie auf alle Zeiten an den Rollstuhl fesselte. Und später, als möglicherweise brutalsten Angriff, tötete er Jason Todd, den zweiten Robin. Der Dunkle Ritter kann sich nur entspannen, wenn der Joker sicher im Gewahrsam von Arkham Asylum ist, obwohl er nur zu gut weiß, daß es nur eine Frage der Zeit ist, bis eine neue Leiche von seinem nächsten Ausbruch zeugt.
"Clownprinz des Verbrechens - Harlekin des Hasses - Mephisto des Spotts" Diese "Titel" die der Joker sich hauptsächlich selbst gegeben hat, zeigen deutlich wie sehr er von seiner eigenen Bösartigkeit überzeugt ist. Es ist seine skrupellose, hinterhältige und unberechenbare Art, die ihn zum wohl gefährlichsten und persönlichsten Feind Batmans gemacht hat. Denn niemand setzte ihm jemals so zu wie der Joker. Der Anschlag auf Barbara Gordon, der brutale Mord an Jason Todd (Robin II) und die Hinrichtung von Sarah-Essen sind legendäre Schicksalsschläge im Leben des dunklen Ritters. Dabei dienen diese Taten nicht aus Hass auf die jeweiligen Personen, sondern einzig und allein dem Zweck Batmans Aufmerksamkeit zu erregen. Wo andere Gangster davor zittern das sich der maskierte Held in ihre Angelegenheiten einmischt, ist es für den Joker die größte Ehre wenn sein Erzfeind versucht seine Pläne zu durchkreuzen.
Doch warum? Vielleicht liegt es an der aller ersten Begegnung dieser beiden Kontrahenten. Als Joker noch als normaler Einbrecher mit 2 Komplizen in der Monarch Spielkartenfabrik einbrach, tauchte Batman auf um dieses Verbrechen zu verhindern. Um nicht erkannt zu werden, trug der Joker den Helm des mysteriösen Gangsters RED HOOD. Während die beiden anderen Gauner bei einer Schiesserei mit Polizisten ums Leben kamen, geriet RED HOOD beim Anblick des düsteren Rächers in einer solchen Panik, das er auf einem Gerüst den Halt verlor und in einen Bottich mit unbekannten Chemikalien fiel. Das war nicht nur die Geburtsstunde des Jokers, sondern auch die Vernichtung eines vom Schicksal gestraften Mannes.
Schon vor seiner Verwandlung war er ein Mann der sich bemühte den Leuten ein Lachen zu entlocken, als erfolgloser Bühnenkomödiant. Vielleicht wäre dieser Mann niemals auf die Idee gekommen ein Verbrechen zu verüben, wäre da nicht seine schwangere Frau Jeannie gewesen die mit ihm in einer heruntergekommenen Wohnung lebte. Um ihr und seinem ungeborenen Kind ein besseres Leben zu bieten, ging er auf das folgenträchtige Angebot zweier Gauner ein, in der Fabrik einzubrechen. Doch kurz vor dem Einbruch schlug das Schicksal noch einmal umbarmherzig zu. Jeannie starb an einem Stromschlag bei dem Versuch eine Warmhaltebox für Babyflaschen anzuschließen. Doch ein Ausstieg aus dem Überfall war nicht mehr nötig, denn die Gangster akzeptierten ein "Nein" nicht.
Es wird oft spekuliert ob es wirklich die wahre Vergangenheit des Jokers ist, da er selbst oft Schwierigkeiten hat sich zu erinnern. Doch auch wenn es Zweifel gibt, diese Version ist die wohl glaubhafteste, da Joker später sich sogar an Leuten rächte die ihn damals in der Comedy-Show verspotteten.
Trotzdem bleiben noch genug Geheimnisse in seinem Leben: Wie lautet der bürgerliche Name des Jokers? Hat er Verwandte? Wie alt ist er?
Schon als Bühnenkomödiant trat der Joker mit falschem Namen auf, nämlich als "Jonny Shape." Er selbst kam auf diesen Namen ein paar Minuten vor seinem ersten Auftritt, vielleicht weil er schon vorher ahnte das seine Nummer eine Pleite wird?
Einen Hinweis auf Jokers richtigen Namen gibt es aber doch! Als er sich nach seiner Verwandlung zum ersten Mal mit Batman anlegte, benötigte er die Hilfe seines Cousins(!) Melvin Reipan. ( Liest man den Nachnamen rückwärts ergibt das Napier, eine Anspielung auf den ersten Batman Film) Melvin begrüßt den Joker mit den Worten: " Cousin Ja..." worauf ihn der Joker unterbricht und sagt: "Pssst. So heiße ich nicht mehr. Nenn mich Joker." Nun, wie der Name endet sei jetzt jedem selbst überlassen, sei es nun doch Jack, oder Jakob, oder sogar Jason wie Jason Todd.
Melvin selbst wird es nicht mehr sagen können, da er Joker als Leiche dienen musste. Hier wird klar, das der Clownprinz jeden Tod in Kauf nimmt. Er schreckt nicht davor zurück seine Helfer aus Spaß zu töten oder seine momentane Komplizin Harley Quinn in Gefahr zu bringen. Der Tod dient dem Joker nur dem Zweck, ihn zu amüsieren und Batmans Aufmerksamkeit zu erregen. Batman selbst behauptet, der Joker sei sein personifizierter Albtraum. Warum diese Behauptung nicht auf Bane zutrifft, der Batman das Rückrat brach, oder Ras al Ghul, der unsterbliche und mächtige Dämon der die wahre Identität des Ritters kennt, ist vielleicht damit zu erklären weil Batman bei diesen beiden Gegnern die Absichten und Ziele kennt.
Batman ist schließlich ein Held der nicht nur auf einen starken Körper sondern auch auf seinen logischen Verstand baut. Doch in den Absichten und Zielen des Jokers findet er weder Logik noch Sinn und dies ist wahrscheinlich der wahre Grund. Oft versuchte er den Wahnsinn des Jokers zu verstehen und bot ihm sogar psychiatrische Hilfe an. Doch Joker selbst lehnte dieses Angebot freundlich ab.
Wer aber glaubt, der Wahnsinn sei die einzige Waffe des Clowns, der irrt. Zwar gilt der Joker als geisteskrank, doch trotzdem gilt er als hochintelligent, ja fast sogar als Genie. Da er vor seinem neuen Leben nicht nur als Komödiant sondern auch als Laborassistent arbeitete, kommt ihm diese Erfahrung bei der Entwicklungen von Giften zugute. Diese Intelligenz ist es, die ihn bei gelegentlichen Aufständen in der Heilanstalt Arkham zum geboren Anführer macht und nicht mal der starke Killer Croc oder der brillante Riddler würden sich ihm in den Weg stellen. Doch auch die physische Kraft des Jokers wird oft unterschätzt.
Zwar besitzt er keinen durchtrainierten Körper und ist eher dürr, doch sollte man ihn im Nahkampf nicht unterschätzen, denn oft braucht es 3-4 Wärter um den Joker in Schach zu halten und auch ein muskulöser Schläger namens Tommy Mangles musste bei einem Zweikampf mit ihm sein Leben lassen(!). Weiterhin ist Joker, genau wie Poison Ivy, unempfindlich gegen andre Gifte, wie z.B Scarecrows Angstgas.
Was nun die wahren Absichten des Jokers sind, kann niemand richtig wissen. Es kann sich dabei nicht nur um die Vernichtung Batmans handeln, da Joker oft die Möglichkeit hatte seinen Erzfeind auszuschalten, auch Macht und unendlicher Reichtum sind nicht die Dinge auf denen er großen Wert legt.
Es ist wohl eher die Aufmerksamkeit seiner Mitmenschen die der Joker braucht um sich wohl zu finden. Er selbst sieht in sich einen missverstandenen Künstler der, mit dem Töten anderer, Meisterwerke vollbringt und damit Anerkennung verlangt, hauptsächlich von Batman selbst. Manchmal ist er von seinen Plänen so überzeugt, das er sogar seinen eigenen Tod damit in Kauf nimmt, was Batman jedoch immer wieder verhindern konnte.
Doch wie Batman selbst sagte:" Wir werden uns gegenseitig umbringen, nicht wahr? Vielleicht tötest du mich zuerst, vielleicht ich dich. Vielleicht früher. Vielleicht später."
Der Zweikampf dieser beiden endet auf jeden Fall irgendwann tödlich. Dabei ist es gar nicht so sicher das der Clownprinz derjenige sein wird der das Zeitliche segnet. Das weiß Batman seit der Ermordung seines Schützlings auch. Doch wer immer auch der Verlierer sein wird, der Sieger wird nicht mehr derselbe sein der er mal war.
Joker II Mittlerweile hat sich zu Joker eine weibliche Gespielin gesellt, die es in punkto Wahnsinn locker mit ihm aufnehmen kann, ihr Name Harleen Quinzel, oder Harley Quinn wie sie sich nun aus Liebe zum Joker nennt. Pikanterweise war Harleen Psychologin in Arkham die eigentlich nur Sitzungen mit dem Joker abhielt um Anregungen für ihr geplantes Buch zu finden. Doch aus irgendeinen Grund schaffte es der Clown seinen, eigentlich nicht vorhandenen, Charme spielen zu lassen und Harleen in seinen Bann zu ziehen. Mit Liebe hat das aus seiner Sicht wahrlich nicht viel zu tun, da Joker für Gefühle eigentlich gar nichts übrig hat und Harleens Stellung als Ärztin nur ausnutzte, um aus Arkham raus und rein zu spazieren.
Dass Harley aber später eine so zentrale Rolle in seinem Leben spielen sollte, war sicher nicht in den teuflischen Plänen des Killerclowns berücksichtigt. Trotz seiner Brutalität und Rücksichtslosigkeit ihr gegenüber, hält Harley eisern zu ihm und liefert ihm sogar Ideen für seine geisteskranken Handlungen. Doch geht sie immer wieder die Gefahr ein dabei umzukommen, was dem Joker aber nicht zu stören scheint.
Bemerkenswert jedoch ist zu erwähnen, dass Harley es durchaus einmal schaffte Gefühle in Joker zu wecken. Während der No Mans Land Saga fand Harley eine Art Ratgeberbuch für Beziehungen in dem stand das sie ihren Angebeteten zappeln lassen soll. Der Versuch verfehlte seine Wirkung nicht, Joker buhlte bei ihr tatsächlich um Aufmerksamkeit und zeigte sogar Anfälle von Eifersucht. Jedoch verflog das alles wieder, nachdem Harley reumütig zu ihm zurückkehrte.
Dies ist aber nicht das erste Mal, das man den Verdacht bekommt, in dem Joker stecke vielleicht doch so etwas wie eine Seele. In einem Fall war der Joker so davon überzeugt Batman beseitigt zu haben, dass er seine Identität aufgab(!)
Joker fing an ein Leben als normaler Mensch zu führen, er suchte eine Wohnung und verliebte sich in seine Nachbarin. Fast wäre es sogar zu einer Heirat gekommen, hätte Joker, der sich inzwischen Joe Kerr nannte, herausfand das sein Lieblingsgegner doch noch lebte. So täuschte er seiner Zukünftigen einen Unfall vor um aus ihrem Leben zu verschwinden und als Joker wieder aufzuerstehen. Doch als er sich daraufhin wieder mit Batman anlegte und eine Frau als Geisel nahm, glaubte er in ihr die Frau wiederzuerkennen die er verließ und ließ sie gehen.
Batman glaubte in dem Moment so etwas wie Mitleid in seinen Augen zu erkennen, doch schon Sekunden später nahmen sie den Kampf wieder auf. Es ist natürlich anzunehmen das Joker wollte, das Batman ihn finden und zur Rechenschaft ziehen würde denn die Namenwahl, Joe Kerr, ist mehr als offensichtlich. Die Hinweise für Batman sind sowieso nie als geistige Herausforderungen zu betrachten, da Joker ja schließlich will das Batman ihn findet. Jokers Pläne beinhalten meistens Themen wie Theater, Zirkus, Comedy, Film oder Vergnügungsparks. Es wäre sogar zu einer Verfilmung von Batmans Tod gekommen, wenn Azrael nicht im Kostüm des Ritters gesteckt und die "Dreharbeiten" behindert hätte.
Wissenswertes: Bob Kane entwickelte das Aussehen des Jokers mit seinem Freund Bill Finger. Kanes erste Zeichnungen des Killerclowns waren Finger zu lächerlich und harmlos, also ließ er sich von dem Stummfilm DER LACHENDE MANN inspirieren. In diesem Film ging es um einen jungen Adligen, der als Kind entführt und zu einer Zirkusabnormität verunstaltet wurde, indem man ihm ein teuflisches Grinsen ins Gesicht schnitt.
Kane war begeistert von Fingers Entwürfen und hatte somit seinen neuen Batman Gegner, den er eigentlich gar nicht so oft verwenden wollte. Denn schon bei seinem zweiten Comicauftritt sollte Joker das Zeitliche segnen. Kane zeichnete die Story in der der Wahnsinnige auf Batman mit gezogenen Messer zulief, dabei stolperte und sich die Klinge selbst in den Bauch rammt.
Bevor Kane aber die Story veröffentlichte, legte er sie bei Seite und dachte daran das diese Figur doch zuviel Potenzial besaß als das man sie so schnell wieder aufgeben sollte. Ein Gedanke der durchaus seine Richtigkeit haben sollte.
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