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Identity Crisis #7
 Identity Crisis #7 | Ist Atom wirklich der Killer, wie es am Ende des letzten Heftes den Anschein hatte?
Zur selben Zeit unterhalten sich Ray Palmer und Jean Loring über die Ereignisse der letzten Tage. Alle Spannung scheint endlich von den Helden gefallen zu sein, jetzt wo der Killer gefunden und man wieder zur Normalität übergehen könnte. Und da passiert das Unfassbare: Jean Loring lässt eine eher beiläufige Bemerkung fallen über Einzelheiten der Gräueltaten, die nur der Mörder wissen kann. Ray Palmer erkennt sofort die Situation und stellt seine Frau zur Rede – und sie gesteht: Sie ist die Mörderin von Sue Dibny!
Jetzt ist auch klar, wer am meisten profitiert, wenn ein Familienmitglied eines Helden stirbt: Die Familienmitglieder all der anderen Helden! Greift der Tod nach den Reihen der Verwandten und Familienmitgliedern, so erreicht man, dass die Reihen wieder geschlossener werden und die ganze große Superheldenfamilie mit ihren Anhängen näher zusammenrückt.
Welch perverse Logik, wenn jemand aus diesem Kreis selbst dieses provoziert.
Atom erkennt, dass seine Frau wahnsinnig ist. Ihm bleibt nur noch eins: Er bringt seine Frau ins Arkham Asylum. Und Ray Palmer hat nur noch das Bedürfnis einfach zu verschwinden. Er schrumpft und schrumpft und dringt in Dimensionen vor, in denen er selbst noch nie vorgestoßen war: Er verschwindet einfach völlig von der Bildfläche – so schnell wird man ihn wohl nicht mehr wieder sehen.
Meinung Jean Loring-Palmer ist die Mörderin von Sue Dibny. Meltzer liefert einen Krimi der Extraklasse ab, voller Wendungen und Überraschungen. Und die unerwartete Auflösung am Ende erscheint doch logisch und richtig. Wie Jeph Loeb schon in Hush, so hat der Autor hier auch schon Hinweise im ersten Heft geliefert auf den möglichen späteren Täter. Bei Hush hieß der entführte Junge im ersten Heft Enigma (was auf den Riddler hindeutete) und Meltzer zeigt im ersten Heft, wie Ray Palmer zusammen mit seiner Frau auf atomare Größe schrumpft und sie zusammen durchs Telefon zu Ralph eilen. Der Täter ist schlüssig erklärt und es bleiben keine offene Fragen. Meltzer hat es nicht nötig am Ende einen Täter aus dem Hut zu zaubern, auf den man nicht kommen konnte. Jean Loring war die ganze Zeit präsent und dass sie profitierte, konnte man Stück für Stück miterleben.
Das ist also die finale Ausgabe dieser Miniserie, jener Miniserie, die die Sicht auf das DC-Universum für immer verändern soll. Die Auswirkungen, die die Geschichte haben wird, sollen weit bis in das angekündigte Groß-Ereignis "INFINITE CRISIS" reichen. Ohne IDENTITY CRISIS keine INFINITE CRISIS. Was wird Batman tun, wenn er erfährt, dass ihm Teile seiner Erinnerung geraubt wurden – und dann dieses noch von seinen eigenen Liga-Kollegen?
Details: Batman und Superman präsentieren: Identity Crisis #7 Erschienen US, März 2005 Beinhaltet US Identity Crisis #7 Story: Brad Meltzer Zeichnungen: Rags Morales Tusche: Michael Bair Farben: Alex Sinclair 36 Seiten, farbig, Euro 3,50 aus dem Amerikanischen von Christian Heiß Panini/DC Comics
[Norbert Elbers]
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