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Justice:
Justice #2
Die merkwürdigen Ereignisse der letzten Ausgabe finden ihre Fortsetzung: Die Bösen setzen sich für das Wohl der Menschen ein und die bekanten Mitglieder der JLA verschwinden aus der öffentlichen Wahrnehmung. Was keiner weiß: Sie werden durch die Gruppe von Schurken um Lex Luthor gefangen genommen.
Aquaman ist immer noch in Gefangenschaft von Brainiac. Gorilla Grodd setzt telephatisch J'onn J'onzz, den Manhunter vom Mars außer Gefecht, als dieser sich auf die Suche nach seinem Teamkameraden macht. Und Cheetah überwindet Wonder Woman.
Bizarro besiegt mit Hilfe von Solomon Grundy, dem Parasiten und Metallo, Superman. Hal Jordan wird von Sinestro überrascht, Scarecrow nimmt sich Black Canary an, während Clayface Green Arrow überwältigt. Der Toyman besiegt Hawkman und Hawkwoman. Auch Ray Palmer alias Atom und Red Tornado ergeht es nicht besser.
Superman setzt noch einen Hilfefruf an Flash ab, der auch sofort losrennt, aber durch vergiftetes Essen von Captain Cold nicht mehr in der Lage zu sein scheint, seinen Lauf zu stoppen.
Lex Luthor, Black Manta, Poison Ivy und der Riddler nutzen die Gelegenheit, um eine Ansprache an die Bevölkerung der Erde zu halten: Sie geben den Mitgliedern der JLA die Schuld am Zustand der Welt. Die JLA würde zwar die Bedrohungen aus dem Weltall besiegen, aber gegen Hunger, Armut und Elend würden sie nichts tun, sondern vielmehr die Menschen ihrem Schicksal überlassen. Nun aber würden sich die Mitglieder der Gruppe um Lex Luthor für die Benachteiligten einsetzen.
Man wird sehen, wie Ernst es ihnen ist und was ihre wahren Motive sind. Werden sie sich gegenseitig vertrauen können – so, wie es die Guten immer können? Spannend und nachvollziehbar hergeleitet ist die augenblickliche Lage alle Male. Klar, die Guten werden sich befreien können und am Ende werden sie wie üblich über das Böse siegen. Die Frage ist nur, wie spannend und glaubwürdig wird es in Szene gesetzt und was genau passiert bis dahin alles.
Auch wenn Batman selbst in diesem Band keinen Auftritt hat, so spielen doch sehr viele bekannte Figuren aus seiner Schurkengalerie mit. Neben den oben erwähnten spielt der Joker mit – oder besser gesagt, eben nicht mit: Denn selbst die Mitglider der Legion of Doom wollen ihn nicht in ihren Reihen haben. Und so bleibt er allein im Arkham Asylum zurück.
Die Zusammensetzung der Guten und der Bösen erinnert stark an die "Super-Freunde", jene Zeichentrickserie von HANNA-BARBERA, die immerhin von 1973 bis 1985 sehr erfolgreich in USA lief und auch mitunter bei uns in Deutschland ausgestrahlt wurde.
Details: Justice #2 (von 6) Erscheinungsdatum: 05.10.2006 Enthält: Justice #1 Story: Jim Krueger, Alex Ross Text: Jim Krueger Zeichnungen: Alex Ross und Doug Braithwaite aus dem Amerikanischen von Steve Kups Prestige; € 6,95 68 Seiten; farbig Panini/DC Comics
[Norbert]
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